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Analysen - DAX 100
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10.12.2004
Fresenius Med. Care stark gefährdet
LRP
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Manfred Wolter, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, hält die Fresenius Medical Care (FMC)-Aktie (ISIN DE0005785802/ WKN 578580) für technisch stark gefährdet.
Der Chart lasse nur noch wenig Spielraum für Korrekturen. Sollte der heutige Freitag mit einem Wochenschlusskurs unter 56,50 Euro oder sogar unter 56 Euro (Zwischentief aus dem Februar 2002) enden, so kämen gleich mehrere Belastungsfaktoren zusammen: Nach vielfachen erfolglosen Tests der Widerstandslinie aus fallenden Tops seit dem November 2000 wären in negativer Konsequenz dann sowohl das absolute Unterstützungsniveau bei 56 Euro (im Zwischentief vom Februar 2002 initialisiert) als auch der flach steigende Trendkanal seit dem Januar 2003 nach unten durchbrochen.
Die nächsten Kursziele lägen dann bei knapp 49 Euro (Zwischentief aus dem März 2004) und gut 47 Euro (1. Fibonacci von 20 Euro bis 63,80 Euro). Bei den Indikatoren ergebe sich das typische Bild für den drohenden Bruch flacher Kanäle nach unten: Überverkaufte Oszillatoren würden vor Shorts warnen, aber der MACD und die Trendintensität würden anspringen.
Unter Vernachlässigung der "false Break"-Variante auf Wochenbasis biete sich bei Schlusskursen unter 56 Euro eine deutliche Positionsreduzierung an. "Entwarnung" läge erst bei einer Rückkehr mit Schlusskurs über 57,85 Euro vor.
Nach Ansicht der Analysten der LRP ist die Fresenius Medical Care-Aktie technisch stark gefährdet.
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