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Analysen - DAX 100
30.10.1998
Heidelberger Druck kaufen
Frankfurter Sparkasse

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Weltmarktführer für Druckmaschinen

Der Weltmarktführer für Druckmaschinen, die Heidelberger Druckmaschinen AG (WKN 731 400) konnte in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 1998/99 (zum 31. März) nach vorläufigen Zahlen einen Konzernumsatzanstieg um 16% auf rund 3,5 Mrd. DM ausweisen, melden die Analysten der Frankfurter Sparkasse. Auch der Ertrag habe zulegelegt und über dem Vorjahreswert von 151 Mio. DM gelegen. Ein leichter Wermutstropfen habe dagegen den Auftragseingang betroffen, der sich um rund eine halbe Milliarde auf 3,2 Mrd. DM abgeschwächt habe. Dies habe insbesondere an der Wirtschaftskrise in Asien gelegen, die sich jetzt langsam bemerkbar mache.

Großaufträge noch nicht berücksichtigt

Allerdings dürfe man nicht vergessen, daß Großaufträge in Höhe von rund 560 Mio. DM, die auf der Druckfachmesse in Birmingham Ende September verbucht worden seien, hier noch keine Berücksichtigung gefunden hätten. Überhaupt werde man auch die Asienkrise als Chance nutzen, indem in der Region stärker investiert werde. Für die zweite Jahreshälfte sollte sich aber das gesamte Geschäft etwas beruhigen, heißt es. Schon bald dürfte Heidelberger Druck aber wieder für Furore sorgen, so die Analysten.

Einstieg in Zeitungsdruckmaschinen geplant

Schließlich peile die Gesellschaft den Einstieg bei Zeitungsdruckmaschinen an und wolle auf Sicht von 10 Jahren dort ebenfalls zur weltweiten Nr.1 werden. Mit Blick auf das Jahr 2000, in dem auch die größte Branchenmesse DRUPA stattfinden werde, sollten sich die Perspektiven für Heidelberger Druck somit wieder nachhaltig verbessern, prognostizieren die Experten. Angesichts einem KGV auf 99er Schätzung von rund 16 sei diese M-Dax-Aktie, für einen Qualitätswert mit grundsoliden Bilanzzahlen, als nicht zu teuer. Kursrückgänge würden für die Analysten sukzessive langfristige Kaufgelegenheiten darstellen.


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