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Analysen - Ausland
11.03.1999
Electronic Arts TopStock
AC Research

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Wenn Sony im Jahr 2000 mit PlayStation 2 herauskommt, wird Electronic Arts (WKN 878372, ERTS), der weltweit größte Hersteller von Computer- und Videospielen, seine vorrangige Marktstellung weiterhin sichern können. "Noch ist von Sony keine öffentliche Stellungnahme gekommen, aber die Anzeichen sind heiß", kommentierte Stan McKee, Vorstandsvorsitzender von Electronic Arts.

Branchen-Experten bestätigen, daß Sonys Playstation bei den Spielekonsolen auch zukünftig die Nase vorne haben werde.

Electronic Arts ist weltweit führenden Entwickler und Publisher von Computer- und Videospielen sowie interaktiver Software. Mit seinen Top-Produkten hält sich Electronic Arts konstant an der Spitze der Verkaufslisten.

Unter verschiedenen Markennamen veröffentlichte die Firma über 100 eigene Computerspiele wie "Madden NFL", "SimCity" und "The Lost World: Jurassic Park" sowie über 1000 Spiele von anderen Herstellern. Über 40 Prozent seiner Umsätze stammen aus dem Verkauf von Software für Sony’s PlayStation.

Einer der vielen Volltreffer ist auch "Ultima Online", das erste Produkt, das speziell für das Internet entwickelt wurde. Es ist mit 100.000 zahlenden Benutzern das Nummer 1-Online-Spiel. Das Football-Simulations-Spiel Madden NFL ’99 war 1998 das meistverkaufte Sport-Videospiel in USA.

Das Konzept von Electronic Arts: Man sichert sich mit Alleinverkaufsrechten und global ausgerichteten Vermarktungs-, Promotion- und PR-Aktivitäten eine vorrangige Stellung bei interaktiven Computerspielen.

McKee sagte zur Zukunft seines Unternehmens: "Der Markt ist sehr robust, und wir haben eine ausgezeichnete Produktpalette. Mit dem stark zunehmenden Verkauf von Spielkonsolen geht der Verkauf von Software Hand in Hand."

Er investiert verstärkt in seine Sportspiele-Webseite ( www.easports.com ), mit der Sport-Fans über das Internet interaktiv an Wettbewerben teilnehmen können. Motorradrennen, Basketball, Baseball, Football, Hockey und Golf stehen zur Auswahl.

Mit "NASCAR Revolution" für den PC, einem 3D-Spiel für Fans von Autorennen und dem neuen "SimCity 3000", einem Simulationsspiel für Städteplanung kommen gerade wieder Renner-Produkte zur Auslieferung. Die geschätzte Verkaufszahl für SimCity 3000 liegt bei einer Million. Ende des 2. Quartals 1999 wird das Kampfspiel "Command & Conquer Tiberian Sun" herauskommen.

Electronic Arts ist bestens positioniert. Es kann mit der neuen Version von "SimCity 3000" einen Renner landen, der Umsatz und Ertrag in 1999 puschen wird. Die Kompatibilität von Sonys PlayStation 2 zum Vorgängermodell wird in 2000 die Verkäufe beschleunigen. Internet-Spiele sorgen für zusätzliches Wachstum.

Darüber hinaus hat das Management den Rückkauf von 2 Millionen Aktien angekündigt. Beim aktuellen Kurs von $41 wird die Electronic Arts-Aktie von den Analysten bei WebersWeb als Kauf mit einem 12-Monats-Kursziel von $60 bewertet.

Das KGV für 1999 liegt bei 24 und soll 2000 auf 20 sinken. Beim Gewinn-Wachstum werden für 1999 46 Prozent erwartet und für die folgenden fünf Jahre im Durchschnitt 25 Prozent.


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