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News - Ausland
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27.10.1998
Bank Austria Korrekturmeldung
Ad hoc
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www.optionsscheinecheck.de
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K O R R E K T U R M E L D U N G der Bank Austria AG (WKN 090330)
Fehler im letzten Absatz("Ausblick auf Jahresergebnis 1998")
...Veräußerungen von Kapitalbeteiligungen ... (1997: ATS 2,1 Mrd.)
RICHTIG: (1997: ATS 2,8 Mrd.)
9-Monatsergebnis der Bank Austria-Gruppe (in Millionen Schilling)
Gewinn- und Verlustrechnung 1-9.98 1-9 97
Veränd.Mio ATS Veränd.%
I. Nettozinsertrag 16.858 17.161 -303 -1,8 Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen 2.565 2.498 67 2,7
Provisionsergebnis 7.141 6.447 694 10,8 Ergebnis aus Finanzgeschäften 2.131 3.842 -1.711 -44,5 Sonstige betriebliche Erträge 1.895 1.935 -40 -2,1
II. Betriebserträge 30.590 31.883 -1.293 -4,1 Personalaufwand 12.272 12.417 -145 -1,2 Verwaltungsaufwendungen 6.790 6.622 168 2,5 Wertberichtigungen auf Anlagegüter 1.620 1.544 76 4,9 Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.205 835 370 44,3
III.Betriebsaufwendungen 21.887 21.418 469 2,2
IV. Betriebsergebnis 8.703 10.465 1.762 -16,8
Hervorragendes Provisionsergebnis: Plus 11 %
In den ersten 9 Monaten fast 11%iger Zuwachs beim Provisionsergebnis. Die Aufwandsseite blieb trotz beachtlicher Investitionen in Integrationsprojekte nahezu stabil. Die im Vorjahr für Integrationskosten der kommenden Jahre gebildete Rückstellung in Höhe von 3 Mrd. Schilling wurde bisher noch nicht in Anspruch genommen. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr rückläufig (- 1,2 %). Der Sachaufwand konnte mit einer geringfügigen Steigerung von 2,5 % auf 6,8 Mrd. Schilling gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant gehalten werden.
Österreich: Führende Position in allen Geschäftssegmenten
Im Privatkundenbereich zählt die Bank Austria-Gruppe über 1,6 Millionen Kunden.
Im Kommerzbereich sehen 66 % der österreichischen Top-500- Unternehmen Kunden die Bank Austria bzw. die Creditanstalt als ihre Hausbank an.
Gute Entwicklung bei Kommerzbanktöchtern und Filialen in Zentraleuropa
Der Nettogewinn der Kommerzbanktöchter der Gruppe in Ungarn, der Tschechischen Republik, Polen, der Slowakei, Slowenien und Kroatien ist in den ersten drei Quartalen 1998 im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 1997 um 50 % auf 670 Mio. Schilling gestiegen. Die Verzinsung des Eigenkapitals in diesen Einheiten liegt bei über 24 %. Die Filialen in London, New York, Hongkong und Singapur konnten an die ausgezeichneten Resultate des Vorjahres anschließen. Die lateinamerikanischen Beteiligungen der Gruppe, der Banco BBA-Creditanstalt in Sao Paulo und der Banco B. I. Creditanstalt S. A. in Argentinien, setzten die sehr gute Geschäftsentwicklung des Vorjahres fort.
Russland:
Mit 30.9.1998 ist das Gesamtobligo der Gruppe in Rußland auf 11,0 Mrd. Schilling zurückgegangen. Es werden für heuer Vorsorgen in der Höhe von 2,9 Mrd. Schilling zu bilden sein, um eine Deckungsquote von 90 % für das mit höherem Risiko behaftete Obligo sicherzustellen. Mittlerweile wurden auch 70 % der Dollar-Rubel Devisentermingeschäfte geschlossen. Aus heutiger Sicht liegt die endgültige Risikoeinschätzung am unteren Ende der im September bekanntgegebenen Bandbreite (ATS 2,5 bis 4,5 Mrd.).
Integration voll im Plan
Neun der elf Integrationsmodule sind bereits planmäßig abgeschlossen. Die Entscheidung über die einheitliche EDV-Ausstattung der Bank Austria-Gruppe steht unmittelbar bevor. Da auf ein schon vorhandenes EDV-System zurückgegriffen werden kann, wird sich eine (gegenüber den ursprünglichen Planungen) erhebliche Kostenersparnis ergeben.
Ausblick auf Jahresergebnis 1998
Für das Gesamtjahr 1998 wird für die Bank Austria-Gruppe ein Betriebsergebnis, das etwa 10 % unter dem Vorjahreswert liegt, erwartet (1997: ATS 13,370 Mrd.). Der Vorsorgebedarf wird sich verglichen mit dem Vorjahr für 1998 etwa verdoppeln (1997: ATS 5,4 Mrd.). Die Gewinne aus Veräußerungen von Kapitalbeteiligungen sollten rund 50 % über dem Wert von 1997 liegen (1997: ATS 2,8 Mrd.).
Die Ziele für 2001 hinsichtlich der Ertragskennzahlen bleiben unverändert aufrecht:
Return on Equity: > 12%; Earnings per Share: S 80,--; Cost Income Ratio: <65 %; Tier 1 Ratio:> 6%.
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