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Analysen - Ausland
30.11.2004
Ahold verkaufen
Hamburger Sparkasse

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Die Analysten der Hamburger Sparkasse stufen die Aktie von Ahold (ISIN NL0000331817/ WKN 851287) unverändert mit "verkaufen" ein.

Das bereits vor ungefähr 110 Jahren gegründete niederländische Einzelhandelsunternehmen Ahold sei der zweitgrößte Lebensmittelhändler Europas sowie die Nummer drei in der Welt. Der Konzern sei neben dem klassischen Lebensmitteleinzelhandel mit einem Konzernumsatzanteil 2004 von 31% im Segment Foodservice (Lieferservice für Großverbraucher wie Restaurants, Krankenhäuser und Schulen) positioniert. Regionale Umsatzschwerpunkte seien die USA (72% vom Gesamtumsatz) und Europa (26%). Das Gros der übrigen Umsätze sei in 2004 in Südamerika (2%) erzielt worden. Wegen des hohen Anteils des US-Geschäfts sei der Erfolg stark vom Dollar-Kurs abhängig. Nach einem Bilanzierungsskandal habe sich Ahold aus Südamerika und Asien weitgehend zurückgezogen und fokussiere seine Aktivitäten auf die USA und Europa. Die Eigenkapitalquote 2004 belaufe sich auf 21,7% (2003: 20,7%).

Vor dem Hintergrund des vorgelegten Zahlenwerks und der bestehenden Verschuldungsproblematik würden die Analysten die Unternehmensperspektiven weiterhin skeptisch beurteilen. Die Folgen des Bilanzierungsskandals dürften auch die zukünftige Geschäftsentwicklung belasten.

Die Analysten der Hamburger Sparkasse bestätigen ihre Verkaufsempfehlung für die Ahold-Aktie.


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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