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News - Ausland
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26.11.2004
HIRSCH Servo Geschäftszahlen
Ad hoc
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www.optionsscheinecheck.de
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Bereits im ersten Quartal 2004/05 wurden die Umsätze der HIRSCH Servo Gruppe (ISIN AT0000849757/ WKN 907452) von 11,7 Mio. EUR um 16% auf 13,6 Mio. EUR wegen der gelungenen Aktivitäten in Ungarn und Polen erhöht. Weiterhin erreichte der Konzern eine extreme Auslastung im Maschinenbau und stille Reserven in der Höhe von 864.000 EUR. Die um 21,5% (2,7 Mio. EUR) gesteigerte Betriebsleistung auf nun mehr über 15 Mio. EUR resultiert sowohl aus der Umsatzsteigerung in der seit kurzem eingeführten Blockfertigung im Bereich Technische Formteile, den Zuwächsen in Osteuropa, als auch aus der enorm hohen Auslastung im Maschinen- und Anlagenbau.
Das auf den ersten Blick weniger überzeugend wirkende EGT, Minus 303.000 EUR von 710.000 EUR 2003/04 auf 407.000 EUR 2004/05, beinhaltet jedoch nicht nur eine enorm hohe Auslastung im Maschinenbau, sondern auch die daraus resultierenden, kurzfristig zu realisierenden hohen stillen Reserven von 864.000 EUR. Das Finanzergebnis liegt auf Grund der fehlenden Buchgewinne im Forint, im Vergleichszeitraum wurden Gewinne in der Höhe von 80.000 EUR buchhalterisch erfasst, und der um 61.000 EUR höheren Zinsen, wegen des Finanzbedarfes für den Ausbau des polnischen Standortes, bei nunmehr Minus 183.000 EUR.
Geschäftsfelder: Der Bereich Technische Formteile erwirtschaftete, trotz der um rund 50% gestiegenen Rohstoffpreise und des Finanzbedarfes für den Ausbau des polnischen Standortes, ein um 19,1% gesteigertes Betriebsergebnis von 881.000 EUR auf knapp über 1 Mio. EUR 2004/05. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden um 13,2% gesenkt, der Bereich weist eine Umsatzbeschleunigung von 1,5 Mio. EUR aus. Da im Bereich Maschinen- und Anlagenbau in Europa auf Grund der sehr erfolgreichen Projektgeschäfte die Umsätze deutlich gesteigert wurden, weist das gesamte Geschäftsfeld 2004/05 ein Umsatzplus um 12,4% auf 4,1 Mio. EUR von rund 3,7 Mio. EUR im ersten Quartal 2003/04 auf. Der durch einen optimierten Vertrieb erreichte Anstieg des Projektgeschäftes sowie der starke Zuwachs der Bestandsveränderung ermöglichte eine 28%ige Steigerung der Betriebsleistung im Vergleichszeitraum.
Im Bereich Präsentations-Systeme konnte der Umsatz in Österreich trotz nach wie vor anhaltender Einsparungsmaßnahmen gleich gehalten werden. In den USA und EU-Staaten kam es zu einer Verringerung der Umsatzerlöse um 11%. Die Konzern-Führung erkennt jedoch Rationalisierungspotential von bis zu 10%. Das Geschäftsfeld Präsentations-Systeme wurde im vergangenen Quartal auf Konsolidierungskurs gebracht. Die dafür zuständigen Experten werden in den nächsten beiden Quartalen über die Ergebnisse ihrer Analysen und Erkenntnisse berichten.
Ausblick: Auf Grund der Umsatzsteigerung im Bereich Technische Formteile wird auch der Konzern-Umsatz im ersten Halbjahr über dem Vorjahresniveau liegen. Im Geschäftsfeld Maschinen- und Anlagenbau sind die Auftragseingänge, vor allem aus Amerika, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum tendenziell steigend.
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