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News - Nebenwerte
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19.11.2004
DAB bank Fusion nun offiziell
FONDS professionell
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Die DAB bank AG (ISIN DE0005072300 / WKN 507230) wird die FSB FondsServiceBank GmbH übernehmen, so die Experten von "FONDS professionell".
Der Eigentumsübergang solle vorbehaltlich der Zustimmung der BAFin und der Kartellbehörden zum 1. Januar 2005 erfolgen. Der Kaufpreis werde bar bezahlt; über dessen Höhe sei Stillschweigen vereinbart worden.
Die DAB bank baue mit dem Erwerb der FSB FondsServiceBank ihr bestehendes B2B-Geschäft mit Vermögensverwaltern, Fondsvermittlern, Banken und Institutionen weiter aus und werde ab dem kommenden Jahr mit 874.415 Depots (DAB bank AG Konzern Stand: 30.09.04: 464.415) und einem verwalteten Kundenvermögen von 16,65 Mrd. Euro (DAB bank AG Konzern heute, Stand: 30.09.04: 12,85 Mrd. Euro) zur neuen Nummer eins der Direktbanken im Wertpapiergeschäft. Ende September 2004 habe die DAB bank allein im B2B-Geschäft 48.420 Endkundendepots von 816 Finanzintermediären mit einem Depot- und Einlagenvolumen von 5,8 Milliarden Euro verwaltet. Die FSB FondsServiceBank bringe rund 410.000 Depots und ein verwaltetes Kundenvermögen von 3,8 Mrd. Euro in den neuen Verbund ein.
"Der Kauf der FSB FondsServiceBank bedeutet für uns einen gewaltigen Sprung in der Entwicklung unseres B2B-Geschäfts“, unterstreiche DAB Vorstand Jens Hagemann die strategische Bedeutung der Unternehmensübernahme. "Aufbauend auf dieser neuen Basis haben wir mit der FSB FondsServiceBank den Schlüssel zu großen Partnern und Vertriebsorganisationen in der Hand, durch die wir das verwaltete Kundenvermögen und die Kundenanzahl im B2B-Bereich stetig weiter steigern können.“ Darüber hinaus werde die DAB bank bei der Konsolidierung in diesem Sektor weiter eine aktive Rolle spielen. Im Geschäft mit unabhängigen Vermögensverwaltern sei die DAB bank bereits heute Marktführer.
Bei einer Erlösbasis der FSB FondsServiceBank von rund zwölf Millionen Euro würden die im kommenden Jahr anfallenden Restrukturierungsaufwendungen das Jahresergebnis 2005 des DAB bank AG Konzerns nicht belasten. Ferner entstehe aus der Transaktion kein Goodwill. "Aus der für Ende 2005 geplanten Integration der FSB FondsServiceBank ergeben sich für die DAB bank im Gegenteil erhebliche Kosteneinsparungen“, blicke DAB Vorstand Alexander von Uslar zuversichtlich auf die nächsten Jahre. "Bereits für das Geschäftsjahr 2006 erwarten wir einen positiven Ergebnisbeitrag von bis zu zwei Millionen Euro vor Steuern, der in den darauf folgenden Jahren noch deutlich steigen wird.“
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