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Analysen - Ausland
02.11.2004
ABN Amro Downgrade
Hamburger Sparkasse

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Die Analysten der Hamburger Sparkasse stufen die Aktie der ABN Amro (ISIN NL0000301109/ WKN 880026) von "kaufen" auf "halten" zurück.

Die niederländische Bank ABN Amro gehöre mit einer Bilanzsumme von 640 Mrd. EUR (31.03.2004) zu den großen Banken Europas. Weltweit beschäftige das Institut rund 106.000 Mitarbeiter in 3.400 Niederlassungen. Im Jahr 2000 habe ABN ihre Universalbank-Strategie zugunsten einer Fokussierung auf drei globale Geschäftsbereiche (Consumer & Commercial Clients, Wholesale Clients sowie Private Clients & Asset Management) aufgegeben, wobei zukünftig insbesondere das Retail-Geschäft und das Asset Management weiter ausgebaut werden sollten. Regional stünden die Niederlande, USA und Brasilien im Mittelpunkt der Konzernstrategie. Im Rahmen der Neuausrichtung ziehe sich die Bank derzeit aus diversen Ländern, in denen ABN keine führende Marktposition einnehme, zurück. In Europa solle mittelfristig ein weiterer Markt mittels Übernahme oder Kooperation erschlossen werden.

Das von ABN Amro veröffentlichte Quartalsergebnis sei in erster Linie auf das geschwächte US-Geschäft zurückzuführen.

Da die Analysten der Hamburger Sparkasse in 2005 von weiterhin moderat steigenden Leitzinsen in den USA sowie einem schwächer tendierenden US-Dollar ausgehen, haben sie ihre Gewinnprognosen je Aktie nach unten revidiert und stufen die ABN Amro-Aktie auf "halten“ zurück.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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