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Analysen - Ausland
28.10.2004
Enel konservativ empfehlenswert
Wirtschaftswoche

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Die Experten der "Wirtschaftswoche" halten die Aktie von Enel (ISIN IT0003128367/ WKN 928624) für konservativ empfehlenswert.

Der italienische Staat habe die dritte Privatisierungstranche von Enel auf den Markt gebracht. Der global schwerste Börsengang des Jahres habe 7,6 Mrd. EUR in die Staatskasse gespült. Der direkte Staatsanteil an Enel sei dadurch um fast 20% auf gut 32% verringert worden. Auf Grund der hohen Dividendenrendite würden die Enel-Aktien voll im Trend liegen. Sogar US-Investoren hätten dies erkannt. Die letzte Dividende habe bei 0,36 EUR je Aktie gelegen. Am 25. November würden die Aktionäre noch eine Sonderausschüttung von 0,33 EUR aus dem Börsengang der Tochtergesellschaft Terna erhalten.

Für das Jahr 2005 hätten die Unternehmenslenker neben einer Dividende von 0,36 EUR je Aktie noch einmal eine Bonusausschüttung von 0,15 EUR in Aussicht gestellt. Der Stromkonzern locke somit die Anleger auch nach dem guten Kursverlauf mit einer Gesamtrendite von knapp 13%. Bei einer erfolgreichen Veräußerung des Mobilfunkers Wind sei eventuell noch mehr drin. Die Trennung von der Mobilfunk-Tochter solle innerhalb der kommenden zwei Jahre erfolgen. Derzeit sorge das Versorgungsgeschäft für hohe Mittelzuflüsse. Enel dominiere den italienischen Strommarkt, sei zweitgrößter Gasversorger von Italien und gelte als Weltmarktführer für erneuerbare Energien.

Charttechnisch betrachtet liege der Titel seit zwei Jahren im Aufwärtstrend. Sollte der Ausbruch über die Widerstandszone zwischen 6,60 und 7 EUR in den kommenden Monaten von Erfolg gekrönt sein, wären die alten Höchstkurse von mehr als 9 EUR wieder greifbar.

Die Experten der "Wirtschaftswoche" halten die Enel-Aktie für konservativ orientierte Anleger geeignet.



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