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Analysen - Ausland
22.10.2004
Ericsson "under review"
SEB

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Die Analysten der SEB nehmen in ihrem aktuellen "AnlageFlash" die Aktie von Ericsson (ISIN SE0000108656/ WKN 850001) "under review".

Der Telekomausrüster habe im dritten Quartal Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Der Überschuss sei auf 4,8 Mrd. Schwedische Kronen (529 Mio. Euro) oder 0,30 Kronen je Aktie geklettert. Im Vorjahr habe der Fehlbetrag 3,9 Mrd. Kronen oder 0,25 Kronen je Aktie betragen. Im dritten Quartal habe sich der Umsatz auf 31,8 (Vorjahr: 28) Mrd. Kronen erhöht und der Vorsteuergewinn sei auf 7,0 (1,1) Mrd. Kronen gestiegen. Die Bruttomarge sei auf 47,1 (35,9)% gewachsen und habe damit leicht unter dem Vorquartalswert von 47,8% gelegen.

Das Auftragsvolumen habe sich um 3% auf 29 Mrd. Kronen erhöht. Ericsson habe im abgelaufenen Quartal von laufenden Einsparungen und wie seine Mitbewerber vom weltweiten Aufbau der UMTS-Netze profitiert. Zum Wachstum habe zudem der Handy-Hersteller Sony Ericsson beigetragen, an dem die Schweden mit 50% beteiligt seien. Sony Ericsson habe vor wenigen Tagen einen deutlichen Gewinnschub für das abgelaufene Quartal bekannt gegeben.

Ericsson sei zudem weiter optimistisch für den weiteren Jahresverlauf. Für die mobile Infrastruktur werde 2004 mit einem branchenweiten leichten bis moderaten Zuwachs gerechnet. Im kommenden Jahr werde die Branche weiter zulegen. Die Drittquartalszahlen von Ericsson seien etwas besser als erwartet ausgefallen. Der Umsatz habe den Prognosen entsprochen. Besser als erwartet sei der Vorsteuergewinn und die operative Marge ausgefallen. Die Schweden hätten von einer ungebrochen guten Auftragslage profitiert, vor allem die Ausrüstung der 3GNetze. Der Ausblick sei moderat und überzeuge nicht. Die Book-to-Bill-Ratio sei überraschend zurückgegangen. Die Aktie sei derzeit mit einem 2005er KGV von 18 nicht preiswert.

Die Analysten der SEB überprüfen ihr bisheriges Kursziel und nehmen die Aktie von Ericsson "under review".

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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