|
Analysen - Ausland
|
01.10.2004
Richemont übergewichten
Zürcher Kantonalbank
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von Richemont (ISIN CH0012731458/ WKN 875863) mit "übergewichten" ein.
Richemont habe vorgestern eine Analystenkonferenz zum Thema Cartier (inkl. Besichtigung der Uhrenmanufaktur in La Chaux-de-Fonds) gehalten. Cartier sei mit einem geschätzten Anteil 2004 von 70% am Luxusgütergewinn die mit Abstand wichtigste Marke von Richemont.
Nach einigen schwierigen Jahren zeige die Panther-Marke wieder Zähne. Der Anteil neuer Produkte am Umsatz werde 2004 auf über 20% erhöht werden können, nach 14% in 2002. Neu werde nicht nur 1 Schmuckkollektion p.a., sondern 2 - 3 p.a. lanciert, was die Besucherzahl in den Boutiquen erhöhen dürfte. Das Produktangebot in den Boutiquen werde besser auf die lokalen Marktbedürfnisse ausgerichtet (effizientere Lagerbewirtschaftung).
Die Uhrenproduktion sei effizienter (nur noch 3 Standorte nach 7 früher) und flexibler geworden (rasche Umstellung auf verschiedene Produktlinien erstmals möglich).
CFR erwarte, dass in absehbarer Zeit bei Cartier eine Rückkehr zu historischen Margen wieder möglich sei, was von vielen Markteilnehmern bisher angezweifelt worden sei. Cartier habe 2003 eine EBIT-Marge von 20,3% nach 25,3% 2001 erzielt, in früheren Jahren dürfte diese nach Erachten der Analysten noch deutlich höher gewesen sein.
Die Konferenz bestätigte die Analysten der Zürcher Kantonalbank in ihrer Einschätzung, dass Cartier wieder auf dem richtigen Weg ist, Marktanteile zurückzugewinnen und die Marge deutlich zu verbessern.
Der starke Hebeleffekt des wieder besseren Umsatzes auf die Gewinnentwicklung werde vom Markt nach Erachten der Analysten tendenziell immer noch unterschätzt, was Raum für positive Gewinnüberraschungen lasse.
Trotz guter Kursentwicklung sei der Titel noch nicht ausgereizt. Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Richemont-Aktie daher mit "übergewichten" ein.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|