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Analysen - Nebenwerte
28.09.2004
Baader Wertpapierhandelsbank kaufen
ExtraChancen

www.optionsscheinecheck.de

Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen die Aktie der Baader Wertpapierhandelsbank (ISIN DE0005088108/ WKN 508810) zu kaufen.

Bereits im vergangenen Jahr habe die Baader Wertpapierhandelsbank AG angekündigt, die Augen nach geeigneten Übernahmekandidaten aufzuhalten: "Baader wird eine aktive Rolle beim Konsolidierungsprozess innerhalb der Branche übernehmen", habe es aus der Firmenzentrale geheißen.

Und sie seien unverändert am Ball: Vor zwei Monaten sei mit der Jörg D. Reuter Wertpapierhandels GmbH erneut ein Konkurrent gekauft worden. Mit dieser Übernahme sei Baader zum Marktführer bei der Skontroführung (Preisfeststellung) für derivative Produkte an der Frankfurter Wertpapierbörse aufgestiegen.

Die gute Aufstellung lasse sich auch an den Zahlen ablesen: Im vergangenen Jahr sei Baader zurück in die schwarzen Zahlen gekehrt. In den ersten sechs Monaten 2004 sei es mit einem Gewinn von 4,9 Mio. Euro nach Steuern weiter glänzend gelaufen.

Nun sei der Angriff auf die Euwax gefolgt, die bisher über 90% des Maklergeschäfts mit Optionsscheinen für Privatanleger in Deutschland kontrolliert habe. Um sich einen größeren Teil des Kuchens zu sichern, habe Baader die Zulassung als Derivatemakler in Stuttgart beantragt.

Dass hinter diesem Schritt ein großer Kunde stehe, habe das Unternehmen bestätigt. Allerdings habe sie sich nicht dazu geäußert, ob es sich tatsächlich um die Deutsche Bank handle, wie Kenner der Szene vermuten würden. Dafür spreche, dass die übernommene Reuter Wertpapierhandels GmbH bereits Großkunde der Deutschen Bank in Frankfurt sei. Nun werde vermutet, dass Reuter-Händler von Frankfurt nach Stuttgart wechseln würden.

Es werde zwar nicht einfach, der Euwax Marktanteile abzunehmen. Doch sollte dies in der Tat gelingen, dann hätte man den Sprung in einen Wachstumsmarkt geschafft: Bei ABN Amro, die Holländer würden zu den Pionieren im Zertifikate-Handel gehören, gehe man davon aus, dass das Volumen im Derivatehandel sich in den nächsten fünf Jahren verdreifache.

Independent-Research-Analyst Martin Peter (Kursziel: 7,20 Euro) glaube, dass Baader - vorausgesetzt der Börsenmakler erhalte die Zulassung - schnell ein Viertel bis ein Drittel des Geschäfts bekommen könne. Nur unter dieser Bedingung mache "ein Auftritt in Stuttgart Sinn".

Aktuell notiere die Baader-Aktie, die Anfang diesen und Ende letzten Jahres zwischenzeitlich bereits über 7 Euro gekostet habe, wieder auf einem attraktiven Niveau. Angesichts des bevorstehenden News-flows sollten die Jahreshöchststände schon bald wieder erreicht werden.

Die Baader Wertpapierhandelsbank-Aktie wird von den Experten von "ExtraChancen" zum Kauf empfohlen.



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