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Analysen - Ausland
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23.09.2004
Statoil Kurspotenzial
Wirtschaftswoche
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Den Experten der "Wirtschaftswoche" zufolge verfügt die Statoil-Aktie (ISIN NO0010096985/ WKN 675213) über weiteres Kurspotenzial.
Statoil stehe auf dem Sprung aus dem Schatten der großen Ölmultis. Das Geheimnis künftiger Erfolge liege in den Tiefen der Barentssee, wo etwa ein Viertel der noch unentdeckten Öl- und Gasreserven der Welt vermutet würden. Aufgrund ökologischer Bedenken habe der norwegische Teil der Barentssee lange als Tabuzone gegolten. Doch angesichts der sich allmählich erschöpfenden Reserven bröckle der politische Widerstand zusehends. So habe das norwegische Energieministerium vor kurzem angekündigt, die Möglichkeiten zur Erschließung der Barentssee weiter auszuloten.
Statoil, zu 77,1% in staatlicher Hand, sei mit 33,5% am sechs Mrd. Dollar schweren Flüssiggasprojekt Snohvit beteiligt. Statoil plane gemeinsam mit dem Gasiganten Gazprom die Erschließung des riesigen Shtokmann-Felds im russischen Teil der Barentssee. Durch diese Kooperation öffne sich für Statoil die Tür zur Erdgasförderung in Russland. Eine Fusion mit Norsk Hydro könnte Statoils Aufstieg in die Weltliga vorantreiben. Spätestens dann sollte der Titel ins Visier der Großinvestoren rücken.
Der Titel habe durch den Ausbruch aus einem Dreieck nach oben ein Kaufsignal generiert. Zunächst reiche das Kurspotenzial bis 105 Kronen, wo die Begrenzungslinie eines langfristigen Aufwärtstrendkanals verlaufe.
Den Experten der "Wirtschaftswoche" zufolge ist die Statoil-Aktie eine konservative Empfehlung.
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