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Analysen - Nebenwerte
21.09.2004
Sixt interessant
BörseGo

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Die Experten von "BoerseGo" sind in ihrem aktuellen "Tec-Report" der Meinung, dass die günstige Bewertung und eine hohe Dividendenrendite die Aktie des Autovermieters Sixt (ISIN DE0007231326/ WKN 723132) für mittel- bis langfristig orientierte Anleger interessant machen.

Trotz guter Halbjahresergebnisse und einer Bestätigung der Prognosen komme die Sixt-Aktie bislang noch nicht richtig in Schwung. Wenngleich eine nachhaltige Trendwende bei der Sixt-Aktie bislang noch nicht erkennbar sei, so habe nach der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen doch zumindest die seit März andauernde Abwärtsbewegung gestoppt werden können. Vom Jahreshoch bei annähernd 17,00 Euro habe die Notierung zwischenzeitlich bis auf knapp über 10,00 Euro nachgegeben. Die Zahlen, die der Konzern kürzlich veröffentlicht habe, würden aber zeigen, dass man weiter auf Kurs sei: In den ersten sechs Monaten habe das Unternehmen den Gesamtumsatz um zehn Prozent auf 1,18 Milliarden Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern habe sich um 19 Prozent auf 20,9 Millionen Euro verbessert.

Ein verhaltener Ausblick von Avis Europe habe die Kursentwicklung belastet. Der Wettbewerber erwarte für die zweite Jahreshälfte nur ein bescheidenes Wachstum der Nachfrage und nur eine begrenzte Verbesserung der Preise. Auch für 2005 gehe Avis Europe von weiterhin schwierigen Marktbedingungen aus. Sixt dagegen habe nach der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen an seinen Prognosen festgehalten. Für das Gesamtjahr rechne man mit einer fünfprozentigen Umsatzsteigerung und einem Zuwachs von mindestens zehn Prozent beim Vorsteuerergebnis. Für den Markt für Autovermietungen erwarte man ein durchschnittliches Wachstum von 3,5 Prozent jährlich.

Während die Autovermietungsbranche seit Jahren Umsatzeinbußen verzeichne, komme dem Leasingbereich immer größere Bedeutung zu. Seit 1998 sei das Volumen um rund 17 Prozent auf 46,8 Milliarden Euro gestiegen. Bei Sixt mache dieses Segment mittlerweile mehr als ein Fünftel der Erlöse aus. Mit einer Rendite vor Steuern von 2,6 Prozent sei es zudem profitabler als der Autoverleih. Sixt decke alle Dienstleistungen in diesem Bereich ab. Vor allem das gewerbliche Flottenmanagement wachse. Aber auch Privat Leute könnten Autos bei Sixt leasen.

Darüber hinaus sollte sich auch das Vermietgeschäft wieder auf Erholungskurs begeben, wovon insbesondere Sixti profitieren dürfte. Bei der Billigmarke strebe man in diesem Jahr eine Umsatzsteigerung von 3,5 auf zehn Millionen Euro und ein positives Ergebnis an. Nach den jüngst veröffentlichten Halbjahreszahlen sei es der Sixt-Aktie gelungen, sich zu stabilisieren. Mittelfristig sollten wieder deutlich höhere Notierungen erreichbar sein. Bei einem KGV von zwölf für das kommende Jahr weise der SDAX-Titel zudem eine stattliche Dividendenrendite von rund fünf Prozent auf.

Für Anleger mit Weitblick sollte sich die aktuelle Seitwärtsbewegung der Sixt-Aktie als lukrative Einstiegsgelegenheit herausstellen, so die Experten von "BoerseGo".



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