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Analysen - Ausland
08.09.2004
Schoeller-Bleckmann kaufen
Raiffeisen Centrobank

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Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stufen die Aktie von Schoeller-Bleckmann (ISIN AT0000946652/ WKN 907391) weiter mit "kaufen" ein.

Dank der unverändert günstigen Rahmenbedingungen und dank der steigenden Auftragseingänge sei Schoeller-Bleckmann (SBO) im 2. Quartal auf Wachstumskurs geblieben. Im 2. Quartal habe die Gruppe einen Umsatz von EUR 36,7 Mio. erzielt. Dieser habe um 6% über dem Vorjahres und um 4% über dem Vorquartalswert gelegen. Die Gruppe habe die steigenden Edelstahlkosten durch Preiserhöhungen wettmachen können. Infolgedessen habe sich die EBIT-Marge im 2. Quartal auf 10,5% von 8,9% im Vorjahr und 10,1% im Vorquartal verbessert. Aufgrund des schwachen Jahresbeginns und vor allem aufgrund des um 11% unter dem Vorjahreswert liegenden USD-Kurses gegenüber dem Euro seien der Konzernumsatz und das EBIT im 1. Halbjahr leicht unter jenem des Vorjahres geblieben. Der Auftragsstand von EUR 45 Mio. sei im Halbjahr um EUR 12 Mio. höher gewesen als vor einem Jahr. Aufgrund dessen rechne man mit einem steigenden Umsatz im 2. Halbjahr 2004.

Nach dem ersten Halbjahr hätten die Analysten ihre SBO-Prognose 2004 leicht angehoben. Bei einer Umsatzsteigerung um 16,5% auf EUR 156 Mio. (zuvor EUR 149 Mio.) rechne man mit einem EBIT-Anstieg von EUR 13,1 Mio. im Vorjahr auf EUR 17,5 Mio. (zuvor: EUR 15,9 Mio.). Die Wertpapierexperten würden ein unter dem Vorjahreswert liegendes Finanzergebnis von EUR -2,5 Mio. erwarten. Das Vorsteuerergebnis werde von EUR 9,4 Mio. auf EUR 16 Mio. steigen. Aufgrund der 100prozentigen Übernahme der Knust-Tochter in Houston werde sich die Minderheitsbeteiligung deutlich verringern. Der Gewinn je Aktie 2004 werde sich um zwei Drittel auf EUR 0,81 erhöhen (zuvor EUR 0,76).

Auf Basis der SBO-Gewinnschätzung errechne sich ein KGV 2004 von 17,9 und 2005 von 11,7. Trotz der starken Kurssteigerung im ersten Halbjahr 2004 ergebe sich im Vergleich zur Peer Group unverändert ein Abschlag von 30% bzw. 45%. Auf Basis EV/EBITDA sei eine Unterbewertung von 31% bis 42% gegenüber der Peer Group zu erkennen. Der Abschlag könne nur zum Teil mit der Unternehmensgröße und der Liquidität der Aktie begründet werden.

Damit bestätigen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre "Kauf"-Empfehlung für die Schoeller-Bleckmann-Aktie. Das Kursziel von EUR 16 habe man beibehalten.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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