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Analysen - Ausland
28.07.2000
Renault Underperformer
WGZ-Bank

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Der französische Automobilkonzern Renault (WKN 893113) hat im ersten Halbjahr einen Gewinneinbruch verzeichnet: der Nettogewinn reduzierte sich von 720 auf 233 Mio. Euro, das Betriebsergebnis verringerte sich um 13% auf 1,024 Mrd. Euro. Der Umsatz konnte um 6% auf 20,77 Mrd. Euro ausgebaut werden, berichten die WGZ-Bank Analysten.

In der Pkw-Sparte habe sich der Umsatz um 5,1% auf 16,4 Mrd. Euro verbessert, im Lkw-Bereich sei der Umsatz um 6,4% auf 3,6 Mrd. Euro gestiegen. Wie erwartet, schlügen v. a. die Allianz mit dem japanischen Automobilkonzern Nissan - die Franzosen haben im vergangenen Jahr 37,5% des angeschlagenen Konzerns übernommen - sowie die Verträge mit der koreanischen Samsung und dem schwedischen Volvo-Konzern negativ auf das Ergebnis durch. Konkrete Erfolgsmeldungen bei der Nissan-Sanierung ließen weiter auf sich warten. Der daraus resultierende Druck auf die Ertragsentwicklung und das allgemein schlechte Branchensentiment dürften die Renault-Aktie kurzfristig weiter belasten.

Angesichts der enorm günstigen Bewertung sollte sich die Renault-Aktie mittelfristig aber wieder konform zum Gesamtmarkt entwickeln, so zu mindestens das Resümee der Experten der WGZ-Bank.


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