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Analysen - Ausland
20.08.2004
Rosenbauer eher teuer
Erste Bank

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Die Analysten der Erste Bank halten die Rosenbauer-Aktie (ISIN AT0000922554/ WKN 892502) eher für teuer.

Rosenbauer habe über das abgelaufene erste Halbjahr berichtet. Der Auftragseingang sei um 17% auf 158 Mio.Euro gestiegen. Nach der Abwicklung mehrerer großer Aufträge im Vorjahr sei der Umsatz um 9,4% auf immer noch beachtliche 140 Mio. Euro gesunken, wobei sich die Markttrends zuletzt fortgesetzt hätten. In den USA und in einigen Ländern Westeuropas stelle sich die Nachfrage gemessen an einer hohen Projekttätigkeit gut bis sehr gut dar, währenddessen der deutsche Markt (-17% im ersten Halbjahr) noch immer belaste.

Das Vorsteuerergebnis habe sich auf gute 3,4 Mio. Euro nach 9,9 Mio. Euro im Vorjahr belaufen, die auslieferbedingt 2003 sehr hoch gewesen seien. Der Ausblick sei mit einem Umsatz von 300 Mio. Euro (310 Mio. Euro) und einem Vorsteuerergebnis von 10 Mio. Euro (10,5 bis 12,5 Mio. Euro) leicht vorsichtiger als zuletzt formuliert worden. Positiv würden das gute organische Nachfragewachstum in einigen Schlüsselmärkten, die geplanten Expansionsprojekte (China Joint Venture, Erweiterung in Leonding) sowie weitere Innovationen für die im Juni 2005 stattfindende Interschutz-Messe stimmen.

Die Rosenbauer-Aktie erscheint den Analysten der Erste Bank mit einem geschätzten KGV von 14,4x, einem EV/EBITDA von 8,2x für 2004 und einem Kurs/Buchwert von 2,4x eher teuer, zudem der Streubesitz unter 20% liegt; andererseits dürfte der Kurs durch die geplante Aufstockung durch die Cross Holding (mehr als 20% Anteil) auf eine Sperrminorität nach unten abgesichert sein.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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