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Analysen - Nebenwerte
20.08.2004
Gericom verkaufen
Erste Bank

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Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktie von Gericom (ISIN AT0000729108/ WKN 565773) von "halten" auf "verkaufen" herunter.

Basierend auf den Halbjahreszahlen für das Geschäftsjahr 2004 und dem nach wie vor nicht sehr rosigen Ausblick für den Endabnehmer-Notebookmarkt in Deutschland hätten die Analysten die Schätzungen für die Geschäftsjahre 2004 bis 2006 zurückgenommen. In Hinblick auf die anhaltend schwierigen Marktbedingungen für B-Brand Hersteller würden sie für das Geschäftsjahr 2004 nun von einem Umsatz unter EUR 400 Mio. und einer EBIT-Marge von 1% ausgehen. Der Gewinn je Aktie für das Geschäftsjahr 2004 reduziere sich somit auf EUR 0,19 (zuvor EUR 0,30).

Auch in den zwei drauffolgenden Jahren würden die Analysten einen anhaltend scharfen Wettbewerb im Konsumelektroniksegment erwarten. Sie würden deshalb von einem stagnierenden Umsatz und weiterhin schwachen EBIT-Margen ausgehen, was zur Kürzung der Gewinn je Aktie Schätzungen für 2005 von EUR 0,52 auf EUR 0,28 und für 2006 von EUR 0,60 auf EUR 0,29 geführt habe. Angesichts der weiterhin bestehenden Unsicherheit bezüglich einer erfolgreichen Weiterführung des Vermarktungskonzepts der B-Brand Hersteller sehe man die Gericom-Aktie - trotz der Rückkehr in die Gewinnzone im ersten Halbjahr 2004 - mit starkem Risiko behaftet.

Die Analysten der Erste Bank senken ihre Empfehlung für die Gericom-Aktie von "halten" auf "verkaufen" mit einem hohen Risiko. Das Kursziel liege bei EUR 2,80.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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