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Analysen - Ausland
17.08.2004
Julius Bär neutral
Merrill Lynch

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Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch bewerten die Aktie des schweizer Bankkonzerns Julius Bär (ISIN CH0012083009/ WKN 865625) nach wie vor mit "neutral".

Nach Bekanntgabe der Halbjahresresultate von Julius Bär, welche die Prognosen der Analysten um 10% übertroffen hätten, habe das Researchteam seine EPS-Schätzungen für die Finanzjahre 2004 und 2005 um 4,3 bzw. 2,9% erhöht. Demnach werde nun im Geschäftsjahr 2004 ein EPS von 24,09 CHF und im Fiskaljahr 2005 ein Gewinn pro Aktie von 27,55 CHF erwartet. Für 2006 kalkuliere man mit einem EPS von 30,46 CHF. Die Gewinnprognosen seien hauptsächlich aufgrund der positiven Entwicklung im Geschäftsbereich Vermögensmanagement angehoben worden.

Die Bruttomargen im Bereich Privatbanking hätten im ersten Halbjahr mit 76 gegenüber geschätzten 78 Basispunkten leicht enttäuscht. Daher hätten die Analysten die Zielsetzung von Julius Bär überprüft, die Bruttomargen im Privatbanking auf 80 - 90 Basispunkte zu erhöhen. Demnach halte man den Konzern für fähig, in den Finanzjahren 2005 und 2006 Bruttomargen von 80 bzw. 82 Basispunkten im Segment zu erreichen. Allerdings halte man die gute Performance der Julius Bär Trading und Sales Division während des ersten Halbjahres nicht für haltbar. Daher rechne man hier in der 2. Jahreshälfte mit einem sequentiellen Rückgang des Nettoeinkommens von 29%.

Auf dieser Grundlage halten die Börsenexperten von Merrill Lynch an ihrem neutralen Rating für den Anteilschein von Julius Bär fest.


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