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Analysen - Nebenwerte
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28.07.2004
CENIT kaufen
TradeCentre.de
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die Aktie von CENIT (ISIN DE0005407100/ WKN 540710) zum Kauf.
Das schwäbische IT-Haus habe im Startquartal erstmals in der Unternehmensgeschichte ein konzernweit positives Ergebnis erwirtschaften können. In der Kasse habe in der Zeit von Januar bis März ein Gewinn von 0,5 Millionen Euro geklingelt. Der Umsatz habe sich hingegen um acht Prozent auf 14,45 Millionen Euro reduziert.
Wie Vorstandschef Hubertus Manthey im Hintergrundgespräch den Experten mitgeteilt habe, werde der Umsatzrückgang in Q1 im ersten Halbjahr aufgeholt. Nach Berechnungen dürften die Schwaben den Umsatz in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahr um mindestens fünf Prozent auf über 31 Millionen Euro ausgeweitet haben.
Laut Manthey sei das zweite Quartal planmäßig verlaufen. "Wir sind in allen drei Geschäftsbereichen sehr gut unterwegs". Nach Berechnungen der Experten hätten die Schwaben in Q2 17 Millionen Euro umgesetzt und eine EBIT-Marge von 7,5 Prozent eingefahren. Netto rechne man mit einem Gewinn von 1,2 bis 1,3 Millionen Euro. Die Gesellschaft profitiere momentan vor allem durch die Pleite von Mitbewerbern und der Schwäche von Firmen, die aktuell noch am Markt seien. Das Ergebnis in der zweiten Periode sollte nochmals deutlich besser ausfallen als im Startquartal. Den größten Schub würden die Analysten allerdings traditionell erst im Schlussquartal erwarten.
Analysten würden in 2004 einen Umsatz von 70 bis 78 Millionen Euro und ein EBIT von 3,9 bis sechs Millionen Euro erwarten. "Ich kann mit den Prognosen von Analysten gut leben und bin keineswegs nervös. Die jeweils untere Schätzung ist aber nicht sonderlich sportlich", sage der Vorstand. Nach den Berechnungen der Experten dürfte der Konzern unterm Strich fast fünf Millionen Euro verdienen. Das entspreche einem Ergebnis pro Aktie von über einem Euro. Das Ziel des Unternehmens sei es, die Dividendenfähigkeit wieder herzustellen.
Da CENIT keine Übernahmen plane und die Investitionen nicht explodieren würden, könnten die Anteilseigner für dieses Geschäftsjahr in den Genuss einer knackigen Dividende kommen. Mittelfristig peile das Unternehmen eine Umsatzrendite von acht bis zehn Prozent an, sage Manthey. Dem Vernehmen nach, sei die aktuelle Auslastung so gut, dass jetzt schon 80 Prozent der internen Jahresziele im Sack seien.
Zu den Hausbanken zähle neben der BW Bank, Commerzbank und LBBW inzwischen die Deutsche Bank. "Wir brauchen keine Banken für Kredite, sondern legen bei den Banken unser Geld an", erkläre Manthey. Interessant sei, dass die Deutsche Bank mit CENIT Geschäfte gemacht habe. Bekanntlich setze das Institut mittelständische Firmen reihenweise vor die Tür.
Mit einem Börsenwert von 45 Millionen Euro sei CENIT unverändert ein Schnäppchen. Die Korrektur von über 16 Euro auf nunmehr elf Euro sei indes nötig gewesen, da der Anstieg geradezu explosionsartig erfolgt sei. Anleger sollten bedenken, dass Anfang 2003 das Papier noch zu 2,50 Euro (unser damaliger Empfehlungskurs) zu haben gewesen sei.
Die Experten von "TradeCentre.de" raten erneut im Bereich zwischen zehn und elf Euro Stücke der CENIT-Aktie gestaffelt zu kaufen.
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