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Analysen - Ausland
20.07.2004
Wells Fargo "overweight"
Morgan Stanley

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Die Wertpapierspezialisten von Morgan Stanley bewerten die Aktie des US-amerikanischen Bankenkonzerns Wells Fargo (ISIN US9497461015/ WKN 857949) nach wie vor mit "overweight".

Auf den ersten Blick scheine es, als habe Wells Fargo mit einem EPS von 1,00 USD für das 2. Fiskalquartal 2004 die Prognose der Analysten und des Konsens um 0,04 USD verfehlt. Wenn man jedoch den Effekt von niedriger als erwarteten Gewinnen aus dem Anleihen- und Wertpapierportfolio heraus rechne, liege das Quartal auf Höhe der Erwartungen. Rückstellungen von 2 US-Cent pro Aktie würden gestiegene variable Kosten in gleicher Höhe wieder ausgleichen. Gleiches gelte für einen Restrukturierungsaufwand von 14 US-Cent, der durch eine MSR Nettofreigabe kompensiert werde.

Nach Ansicht des Researchteam sei Wells Fargo für ein Unternehmen, dass konstant ein Gewinnwachstum im zweistelligen Bereich berichte, unterbewertet. Insbesondere der Bereich der Gebühren im Trust- und Vermögensmanagement dürfte im Finanzjahr 2004 starke Tendenzen zeigen. Des Weiteren sei der Bankkonzern gut positioniert, um von den aufsteigenden Trends bei der C&I Kreditvergabe zu profitieren, denn bei 98% der Kreditkunden von Wells Fargo handele es sich um kleine bis mittelgroße Unternehmen. Das EPS des Fiskaljahres 2004 werde bei 4,24 USD erwartet.

Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Börsenexperten von Morgan Stanley für das Wertpapier von Wells Fargo mit einem Kursziel von 65 USD weiterhin "overweight".


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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