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News - Neuer Markt
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18.05.1999
NSE Software 1. Quartal 1999
Ad hoc
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Bericht über das 1. Quartal des Geschäftsjahres 1999 (nach IAS) der NSE Software AG (DE0006790009).
Bei Umsatzerlösen von EURO 8,3 Mio wurde ein Ergebnis vor Steuern von EURO 0,3 Mio erzielt.
Im Vergleich zum Planwert von EURO 4,2 Mio konnten neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von EURO 5,0 Mio akquiriert werden.
Die Markteinführung der FINAS Enterprise Technologie und des Produkt-Management-Systems wurde wegen des hohen Kundeninteresses zeitlich vorgezogen.
Der verstärkte Einsatz von Mitarbeitern aus den operativen Bereichen im Entwicklungsbereich hat zu einem deutlichen Anstieg der aktivierten Entwicklungskosten auf EURO 1,6 Mio und zu einer entsprechenden Ergebnisbelastung geführt.
Die Geschäftsleitung ist zuversichtlich, daß das für das Geschäftsjahr 1999 geplante EBT von EURO 5,6 Mio. vollständig erreicht bzw. sogar übertroffen wird.
Entwicklung vom 1. Januar bis 31. März 1999 Allgemein
Mit Beginn des Geschäftsjahres 1999 wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, daß die Ergebniszahlen auf Basis der IAS nunmehr auch auf Quartalsbasis zur Verfügung gestellt werden können. Aus diesem Grund liegen keine Vergleichszahlen für das vorangegangene Geschäftsjahr auf Quartalsbasis vor. Im Rahmen der Quartalsberichterstattungen im Geschäftsjahr 1999 werden daher hilfsweise die Ergebniszahlen des gesamten Geschäftsjahres 1998 zu Vergleichszwecken angegeben.
Umsatz und Ergebnis
Obwohl im 1. Quartal des Geschäftsjahres 1999 entgegen der ursprünglichen Planung in wesentlich höherem Umfang in neue Produkte, Verfahren und Methoden investiert wurde, konnten in diesem Zeitraum Umsatzerlöse von EURO 8,3 Mio (Plan EURO 9,7 Mio) und ein Ergebnis vor Steuern von EURO 0,3 Mio (Plan EURO 0,5 Mio) erzielt werden.
Ursächlich für die höheren Investitionen im Entwicklungsbereich war insbesondere der von zahlreichen Altkunden und Interessenten geäußerte Wunsch nach schneller Markteinführung der neuen FINAS Enterprise Technologie und des Produkt-Management-Systems. Aus diesem Grund hat sich die Geschäftsführung bereits zu Jahresbeginn dazu entschieden, die Entwicklung in diesen Bereichen zu forcieren.
Der verstärkte Einsatz von Mitarbeitern aus den operativen Bereichen im Entwicklungsbereich hat dazu geführt, daß in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 1999 die aktivierten Entwicklungskosten mit EURO 1,6 Mio um EURO 0,8 Mio rd. 105 % über dem ursprünglichen Planwert lagen. Da die in den einzelnen Monaten aktivierten Entwicklungskosten entsprechend der Handhabung im Vorjahr jeweils zu 50 % abgeschrieben werden, ergaben sich im 1. Quartal 1999 im Vergleich zur Planung um EURO 0,2 Mio oder rd. 28 % höhere Abschreibungen in Höhe von insgesamt EURO 1,1 Mio.
Gleichzeitig resultierten aus der Forcierung der Produktneu- und -weiterentwicklung deutliche Minderungen bei den Umsatzerlösen und beim Quartalsergebnis, da der im Rahmen von Kundenaufträgen erzielbare Erlössatz je Stunde erheblich über dem, den aktivierten Entwicklungskosten zugrundeliegenden Bewertungsstundensatz liegt.
Ähnliche Belastungen ergaben sich während des 1. Quartals 1999 aus dem zeitlichen Vorziehen der Maßnahmen zur Sicherstellung der "Jahr 2000-Kompatibilität" der von der NSE vertriebenen Produkte und aus dem ungewöhnlich hohen Wartungsanteil insbesondere im Zusammenhang mit den umfassenden rechtlichen Änderungen infolge der Steuerreform. Daneben hat sich auch ausgewirkt, daß im Vergleich zu den Planannahmen in den ersten drei Monaten des Jahres 1999 in größerem Umfang urlaubsbedingte Fehlzeiten zu verzeichnen waren.
Die im 1. Quartal 1999 erwirtschafteten Umsatzerlöse entfallen mit EURO 2,1 Mio (Plan EURO 2,5 Mio) auf Lizenzen. Im Vergleich zur Planung ergaben sich bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch Einsparungen um EURO 0,6 Mio geringere Kosten von EURO 1,8 Mio. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 1999 hat sich der Auftragseingang ebenfalls erfreulich entwickelt: Im Vergleich zum Planwert von EURO 4,2 Mio konnten neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von EURO 5,0 Mio akquiriert werden. Der Cash flow nach DVFA/SG belief sich im 1. Quartal 1999 auf EURO ./. 0,2 Mio. Auch hier haben sich die Entwicklungskosten von nahezu EURO 1,6 Mio niedergeschlagen.
Personal
Im Vergleich zum Jahresende 1998 waren bei NSE zum 31. März 1999 287 (+ 16 %) eigene Mitarbeiter und eine größere Anzahl von Fremdprogrammierern beschäftigt. Die Neueinstellungen entfielen mit 26 Personen zum grossen Teil auf Programmierer, die nach Abschluß der obligatorischen, zwei Monate währenden internen Schulung insbesondere in den verschiedenen Projektgeschäftsbereichen eingesetzt werden.
Investitionen, Forschung und Entwicklung
Im 1. Quartal 1999 wurden insgesamt EURO 0,2 Mio investiert. Die Investitionen betrafen im wesentlichen Hard- und Software im Zusammenhang mit Neueinstellungen und der Anschaffung von EDV-Tools für den Geschäftsbereich Consulting.
Nachdem die Grundlagenentwicklung der FINAS Enterprise Technologie bereits vor längerer Zeit abgeschlossen wurde, konzentrierten sich die Aktivitäten des Entwicklungsbereichs während der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 1999 insbesondere auf das Produkt-Management-System, das Prozeßhandbuch und auf die Entwicklung neuer Anwendungen.
Y2K-Kompatibilität
Der Hauptteil der Jahr-2000-Maßnahmen wurde im 1. Quartal abgeschlossen. Im zweiten Quartal werden lediglich Tests für einzelne Kundenprojekte durchgeführt. Bis zum Ende von Q2 sollen alle NSE-Produkte vollständig Jahr-2000-fähig sein inklusive Dokumentation und Tests.
Ausblick auf das Geschäftsjahr
Die unter Berücksichtigung der geänderten Prioritäten und der sonstigen Effekte sehr positive Entwicklung während der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 1999 wird sich nach Einschätzung der Geschäftsführung bis zum Jahresende fortsetzen. Die Geschäftsführung ist insbesondere der Auffassung, daß sämtliche Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 1999 vollständig erreicht und möglicherweise sogar noch übertroffen werden können. Insbesondere werden sich die in größerem Umfang in das 1. Quartal 1999 vorgezogenen Maßnahmen zur Sicherstellung der "Jahr 2000-Kompatibilität" und die schnellere Markteinführung der FINAS Enterprise Technologie usw. in den Folgemonaten positiv auswirken.
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