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Analysen - Ausland
24.06.2004
Wells Fargo "overweight"
Morgan Stanley

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Die Wertpapierspezialisten von Morgan Stanley bewerten die Aktie des US-amerikanischen Bankhauses Wells Fargo (ISIN US9497461015/ WKN 857949) weiterhin mit "overweight".

Wells Fargo habe für das 2. Fiskalquartal 2004 einen außerordentlichen Aufwand von 176 Mio. USD oder 0,06 USD pro Aktie bekannt gegeben. Dieser stehe im Zusammenhang mit dem Rückkauf von Schuldverschreibungen. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Margenexpansion, die in den kommenden Quartalen aus diesem Rückkauf resultieren werde, den außerordentlichen Aufwand des 2. Quartals mehr als ausgleichen dürfte. Nach Einschätzung des Researchteams könnten sich die Nettozinsmargen des Bankhauses durch die Transaktion auf annualisierter Basis um etwa 4 - 5 Basispunkte steigern. Dies impliziere einen Anstieg des EPS um 0,07 bis 0,08 USD.

Auch in Zukunft dürften die Margen des Unternehmens von einer Senkung der Kosten, dem Wachstum der Einlagen und höheren Renditen aus Kreditvergabe profitieren. Nachdem Wells Fargo im Finanzjahr 2003 ein EPS von 3,65 USD erzielt habe, würden die Experten für 2004 mit einem Gewinn pro Aktie von 4,24 USD kalkulieren. Das Kursziel der Analysten für die Unternehmensaktie liege nach wie vor bei 65 USD.

Auf dieser Grundlage raten die Börsenexperten von Morgan Stanley den Investoren nach wie vor dazu, den Anteilschein von Wells Fargo überzugewichten.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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