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Analysen - Ausland
07.07.2000
NEC spekulativ kaufen
Frankfurter Tagesdienst

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Wie der Frankfurter Tagesdienst berichtet befindet sich NEC (WKN 862063) derzeit in einem radikalen Konzernumbau.

Das Unternehme plane hierfür 600 Milliarden Yen ein. Zudem sollen durch die Notierung an der Wallstreet und Börsengängen der Tochterunternehmen Fusionen und Akquisitionen finanziert werden. Hierdurch solle der Gewinn bis zum Jahr 2003 von zuletzt 10,4 Milliarden auf 200 Milliarden gesteigert werden.

Bei der im Mittelpunkt stehenden Expansion in Europa versuche NEC durch eine Allianz mit Siemens seine Marktanteile bei Handys und in der Infrastruktur zu steigern. Auch wolle NEC im E-Commerce Bereich zulegen, so der Frankfurter Tagesdienst weiter. Sollte das Konzept aufgehen könne die Eigenkapitalrentabilität von 1,1% auf 15% gesteigert werden. Zwar sei NEC mit einem 2001er KGV von 50 Nicht gerade günstig, während es mit einem Umsatzmultiple von 1,4 im Brachenvergleich günstig bewertet wäre. Risikoreich erachten die Analysten des Frankfurter Tagesdienstes, die mit 85% des Umsatzanteils hohe Abhängigkeit vom heimischen Markt. Bei gleichbleibender konjunktureller Lage im Land könne NEC eventuell Schwierigkeiten bei der Umsetzung seiner ehrgeizigen Ziele bekommen.

Nachdem der Kurs am Mittwoch noch mit einem Sprung auf die Ankündigung reagiert habe, sei er am Donnerstag, durch die Herabstufung des Halbleitersektors von Salomon Smith Barney bedingt, um 7,25% zurückgekommen. Der Kurs stelle für die Wertpapierspezialisten vom Frankfurter Tagesdienst daher eine spekulative Kaufgelegenheit für risikofreudige Anleger dar.


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