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Analysen - Ausland
07.06.2004
Bristol-Myers Squibb neutral
Merrill Lynch

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Die Investmentbanker von Merrill Lynch bewerten das Wertpapier des US-amerikanischen Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb (ISIN US1101221083/ WKN 850501) nach wie vor mit "neutral".

Hinsichtlich der Entwicklung von Erbitrux habe es auf dem am Wochenende abgehaltenen Treffen der American Society for Clinical Oncology positive Nachrichten gegeben. So habe Bristol-Myers Squibb durchaus beeindruckende Testresultate vorstellen können. So habe die durchschnittlichen Überlebensraten von mit Darmkrebs befallenden Patienten bei der Behandlung mit Erbitrux doppelt so hoch gelegen wie bei Patienten, die lediglich bestrahlt worden seien. So habe die durchschnittliche Überlebensdauer bei Anwendung von Erbitrux bei 54 Monaten gelegen, die bei Bestrahlung bei 28 Monaten.

Am Montag, dem 7. Juni, würden weitere Testresultate von Erbitrux vorgestellt werden. Auch hierbei gehe es um die Behandlung von Metastasen durch das Medikament von Bristol-Myers Squibb. Die Erlöserwartungen für Erbitrux würden vorerst unverändert bleiben. Die EPS-Prognose von Bristol-Myers Squibb für die Finanzjahre 2004 und 2005 würden ohne Änderungen bei jeweils 1,55 USD liegen. Die Aktie sei derzeit angemessen bewertet.

Daher halten die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch weiterhin an ihrem neutralen Rating der Aktie von Bristol-Myers Squibb fest.


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