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News - Ausland
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13.05.2004
Nintendo Kapazitäten erschöpft
de.internet
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Der japanische Videospielhersteller Nintendo (ISIN JP3756600007/ WKN 864009) befürchtet bereits vor dem Produktstart Probleme bei der Auslieferung seiner neuen portablen Spielekonsole Nintendo DS, so die Experten von "de.internet".
Hintergrund sei die hohe Auslastung der Fertigungslinien bei den Produzenten von LCD-Panels. In das neue Gerät sollten zwei Displays mit einer Bilddiagonalen von drei Zoll integriert werden. Entsprechende Spekulationen habe gestern Satoru Iwata auf der Spielemesse E3 in Los Angeles bestätigt.
Doch auch Verluste durch eine langsame Nintendo DS-Einführung würden nicht zu einem negativen Gesamtergebnis der Hardware-Abteilung führen, gebe sich Iwata zuversichtlich. Der GameBoy Advanced werfe offenbar genug Gewinn ab, um einen möglichen Fehlbetrag auszugleichen.
Die Produzenten von LCD-Displays und Speicherchips würden zur Zeit an ihrer Auslastungsgrenze arbeiten. Zu lange hätten die Konzerne während der Weltwirtschaftskrise mit der Investition in neue Fertigungsanlagen gewartet. Nach der allgemeinen Belebung der Wirtschaft seien die Panel-Produzenten mit einer boomenden Nachfrage in allen Geschäftsbereichen konfrontiert worden: Vom Handy mit Farbdisplay, über den Flachbildschirm für den PC oder im Notebook, bis zum LCD-Fernseher für HDTV-Wiedergabe würden die Verkaufszahlen über den Erwartungen liegen.
Auch der Konkurrent Sony habe für die Einführungsphase seiner PlayStation Portable Verluste prognostiziert. Dies werde mit den anfänglich hohen Kosten für spezielle Komponenten und die Entwicklungsausgaben begründet.
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