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Analysen - Ausland
13.05.2004
Canon spekulativ
Wirtschaftswoche

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Nach Ansicht der Experten der "Wirtschaftswoche" ist die Canon-Aktie (ISIN JP3242800005/ WKN 853055) ein spekulatives Investment.

Canon spiele bei den neuen Wachstumsthemen vorne mit, was vor allem für digitale Kameras gelte. Mit einem Marktanteil von 16% zähle das Unternehmen zu den größten Herstellern digitaler Kameras. In diesem Jahr bringe Canon an die 20 neue Modelle in die Läden. Die Verkaufszahl solle um ca. 80% auf über 15 Mio. Stück gesteigert werden. Zwar würden auch die Preise für Digitalkameras unter Druck geraten. Doch während manche Konkurrenten nur einstellige Margen erzielen würden, erreiche Canon operativ fast 20%. Grund dafür sei, dass Canon die Nummer eins bei digitalen Spiegelreflexkameras sei, wo einige Stücke sehr hohe Gewinnspannen bringen würden.

Das Wachstumsthema Flachbildschirme stecke noch im Anfangsstadium. Hier setze Canon mit Toshiba auf die SED-Technik, die sparsamer sein solle als die LCDs. Der Start von Massenproduktion sei für 2006 - kostengünstig in China - geplant.

Aber auch das Basisgeschäft (klassische Bürogeräte wie z.B. Kopierer und Drucker) sei stabil. Dank anziehender Nachfrage, erziele Canon hier eine gute operative Marge von über 20%. Es dürfte Canon nicht schwer fallen, im Jahr 2004 ein weiteres Rekordjahr zu schaffen, so die Experten. Die Eigenkapitalquote von 60% sowie Topnoten der Ratingagenturen würden dafür sorgen, dass Canon ein Kerninvestment für Japan-Anleger sei.

Nachdem überwinden der 4800-5200 Yen-Zone nehme die Dynamik bei Canon-Aktien zu. Nach Ansicht der Experten der "Wirtschaftswoche" bieten Rücksetzer eine Einstiegsgelegenheit in Canon-Aktien. Bis nächstes Jahr seien Kurs über 6.500 Yen möglich.



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