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Analysen - Ausland
21.06.2000
Honeywell verkaufen
Hornblower Fischer

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Laut den Analysten von Hornblower Fischer seien gestern keine guten Nachrichten von dem technologischen Mischkonzern Honeywell (HON, WKN 870153) gekommen.

Der Hersteller von solch unterschiedlichen Produkten wie Spezialfasern für den Einsatz in kugelsicheren Schutzwesten auf der einen und automatisierten Kontrollsystemen auf der anderen Seite habe bekannt geben müssen, dass das Ergebnis des zweiten Quartals in jedem Fall unter den Markterwartungen liegen werde.

Honeywell erwarte aufgrund gestiegener Rohstoffpreise, Lieferschwierigkeiten im Segment Luftfahrttechnologie sowie höherer Zinsbelastung geringere Umsatzsteigerungen. Der Gewinn werde daher nur im Bereich zwischen 73 und 77 Cents liegen, während der Markt bisher von 78 Cents ausgegangen wäre. Außerdem habe man angekündigt, die Schätzungen für das gesamte Geschäftsjahr überarbeiten zu wollen. Die neuen Ertragserwartungen würden erst im Laufe der nächsten Wochen erwartet.

Die Experten von Hornblower Fischer würden aufgrund der Gewinnwarnung für das laufende Quartal und der Unsicherheiten bezüglich des Gesamtjahres derzeit keine Kursphantasie sehen und demnach zum Verkauf der Aktie raten.


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