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Analysen - Ausland
29.04.2004
Bank Austria neutral
Merrill Lynch

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Die Investmentbanker von Merrill Lynch bewerten das Wertpapier der österreichischen Großbank Bank Austria (ISIN AT0000995006/ WKN 813030) nach wie vor mit "neutral".

Die Bank Austria habe seine Geschäftszahlen für das erste Quartal des Finanzjahres 2004 vorgestellt. Dabei hätten die Ergebnisse in Einklang mit den Prognosen der Analysten von Merrill Lynch gelegen. Der Vorsteuergewinn habe bei 196 Mio. EUR gelegen, die Analysten von Merrill Lynch hätten einen Vorsteuergewinn von 192 Mio. EUR erwartet. Auch der Nettogewinn in Höhe von 133 Mio. EUR liege in Einklang mit der Prognose von Merrill Lynch in Höhe von 130 Mio. EUR.

Bei der Bank Austria seien die Umsätze im Bereich der Nettozinseinkünfte ein wenig enttäuschend gewesen. In den einzelnen Divisionen hätten die Erlöse bei 188 Mio. EUR respektive 189 Mio. EUR gelegen. Die hierzu gehörenden Prognosen dagegen hätten bei 195 Mio. EUR respektive 209 Mio. EUR gelegen. Diese Schwäche sei allerdings durch die Geschäfte in Mittel- und Osteuropa wieder ausgeglichen worden. Hier seien die Erwartungen der Analysten um 19% übertroffen worden. Die EPS-Prognose für das Finanzjahr 2004 liege derweil unverändert bei 3,87 EUR, die EPS-Prognose für das Finanzjahr 2005 bei 4,40 EUR.

Daher halten die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch weiterhin an ihrem neutralen Rating für die überdurchschnittlich volatile Aktie der Bank Austria fest.


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