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Analysen - Nebenwerte
26.03.2004
Gericom halten
Erste Bank

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Die Analysten der Erste Bank bewerten die Gericom-Aktie (ISIN AT0000729108/ WKN 565773) mit "halten".

Bei der Vorlage der endgültigen Zahlen 2003 habe es keine Überraschungen gegeben. Beim Umsatz und EBIT habe es keine Abweichungen gegenüber den bereits vorher bekannt gegebenen vorläufigen Zahlen gegeben. Der endgültige Umsatz für das Geschäftsjahr 2003 belaufe sich auf 445,1 Mio. Euro und liege somit 18% unter den Vorjahreszahlen. Aufgrund der Währungsverluste, notwendiger Lagerabwertungen und dem anhaltenden Preiskampf bei Notebooks weise Gericom ein negatives EBIT von minus 20,7 Mio. Euro aus.

Positive Steuereffekte hätten eine leichte Reduktion des Verlustes für das Geschäftsjahr 2003 ermöglicht, der sich auf minus 17,2 Mio. Euro belaufe. Der Verlust je Aktie betrage somit -1,58 Euro nach einem Gewinn von 1,71 Euro im Geschäftsjahr 2002. Aufgrund des starken Verlustes und eines deutlich erhöhten Lagers sei die Nettoliquidität von Gericom Ende Dezember 2003 auf 2,3 Mio. Euro nach 37,5 Mio. Euro Ende Dezember 2002 gesunken. Ferner sei mit dem Verlust das Eigenkapital von Gericom von 83,4 Mio. Euro Ende Dezember 2002 auf 57 Mio. Euro Ende Dezember 2003 gesunken.

Mit dem Einstieg von Medion erwarte sich das Management von Gericom im laufenden Geschäftsjahr 2004 wiederum eine Verbesserung der Geschäftsentwicklung und gehe von einem Turnaround aus. Die Schätzungen befänden sich aktuell in Überarbeitung.

Die aktuelle Empfehlung der Analysten der Erste Bank für Gericom lautet "halten" mit einem Kursziel von 7,50 Euro je Aktie.



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