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Analysen - Ausland
10.03.2004
Alstom "sell"
Merrill Lynch

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Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch bewerten die Aktie des französischen Elektroartikelherstellers Alstom (ISIN FR0000120198/ WKN 914815) nach wie vor mit "sell".

Alstom habe einen Bericht veröffentlicht, in dem es seine Ergebniszielführung für das Finanzjahr 2004 senke. Daher würden die Analysten von Merrill Lynch ihre Prognosen senken. Die EBIT-Margenzielführung für das Finanzjahr 2004 sei von 2-2,5% auf "knapp unter" 2% gesenkt worden. Die Analysten hätten mit 2,6% gerechnet und würden nun von 2% ausgehen. Dies führe zu einer EBIT-Prognose von 345 Mio. EUR, was 23% unter den alten Erwartungen liege. Der wichtigste Grund hierfür sei, dass Boiler-Verträge schlecht laufen würden, was die kommenden Jahre allerdings nicht beeinflussen werde.

Die Restrukturierungskosten für das Finanzjahr 2004 seien auf 650 Mio. EUR angehoben worden - die Experten von Merrill Lynch hätten mit 400 Mio. EUR gerechnet. Nach diesen enttäuschenden Neuigkeiten fürchte man nun, dass Alstom seine kürzlich erneuerten Kreditverträge nicht werde einhalten können. Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass die Banken zu diesem Zeitpunkt ihre Unterstützung beenden würden. Die EPS-Prognose für 2004 und 2005 liege bei -3,7 und -1,20 EUR.

Vor diesem Hintergrund halten die Börsenexperten von Merrill Lynch weiterhin an ihrer Verkaufsempfehlung für die überdurchschnittlich volatile Alstom-Aktie fest.


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