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Analysen - Ausland
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24.05.2000
Bristol-Myers Squibb kaufen
Hornblower Fischer
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Hornblower Fischer rät zu einem Engagement in Bristol-Myers Squibb (WKN 850501):
Gute Nachrichten habe es gestern für das US-Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb gegeben. Die für die Zulassung von Medikamenten zuständige Behörde FDA (Food and Drug Association) habe den Patentschutz für das Medikament BuSpar um ein halbes Jahr bis zum 22. November diesen Jahres verlängert. Das Mittel zur Behandlung von Angstneurosen habe im vergangenen Jahr 605 Millionen USD zum Konzernumsatz beigetragen. Alleine in den USA hätten die Umsätze 598 Millionen USD betragen. Die US-Behörde belohne damit die Einleitung von klinischen Tests zur Behandlung von Kindern.
Im ersten Quartal habe das Unternehmen einen Konzernumsatz in Höhe von 5,3 Milliarden USD verbucht, was einer Steigerung von 8 Prozent gegenüber den im vergleichbaren Vorjahreszeitraum erzielten 4,9 Milliarden USD entspreche. Das hieraus erzielte Ergebnis habe bei 1,2 Milliarden USD oder 61 Cents pro Aktie und damit über den Markterwartungen in Höhe von 60 Cents je Unternehmensanteil gelegen. In den ersten drei Monaten des Vorjahres habe der Gewinn 1,1 Milliarden USD oder 53 Cents pro Aktie betragen.
Erst Mitte April habe die Aktie des Unternehmens einen Tagesverlust von über 20 Prozent verzeichnet, nachdem die Verzögerung der Zulassung des neuen Medikaments gegen Bluthochdruck Vanlev bekannt worden sei. Aufgrund von Nebenwirkungen unklarer Herkunft seien weitere Tests notwendig geworden.
Man gehe davon aus, dass die Verlängerung des Patentschutzes dem Kurs des Unternehmens kurzfristig Impulse verleihen könne und rate daher zum Kauf.
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