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Analysen - Ausland
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18.05.2000
Xerox verkaufen
Der Aktionärsbrief
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Aktienexperten von „der aktionärsbrief“ empfehlen die Xerox-Aktie (WKN 856906) zum Verkauf.
In der Vergangenheit seien die Bestrebungen zur Neuausrichtung stets zu zaghaft gewesen und daher auf halber Strecke steckengeblieben. Der Vertrieb sei seit Mitte der 80er-Jahre das Stiefkind des amerikanischen Drucker- und Kopiererherstellers. Übertroffen werde die Inkompetenz nur noch vom Vertrieb bei VW, so die Experten.
Das noch größere Problem bestehe im Mangel an Problembewußtsein in der Führung, was in den letzten Monaten wegen des Stillstandes im Unternehmen zu einer hohen Fluktuation bei der zweiten und dritten Führungsebene geführt habe und Xerox noch handlungsunfähiger als ohnehin schon gemacht habe. Jetzt habe es auch den erst ein Jahr amtierenden Chef Richard Thoman erwischt, der von der grauen Eminenz Paul Allaire vor die Tür gesetzt worden sei, um sich selbst in den Chefsessel plumpsen zu lassen.
Allerdings stamme ein Großteil der Probleme noch aus Allaires erster Amtsperiode, so dass die Chancen auf Besserung der Unternehmensfinanzen sich recht düster ausnehmen würden. Zudem hätten die japanischen Hersteller im Kerngeschäft Fotokopierer Xerox durch ihre digitale Technologie mittlerweile deutlich abgehängt, so der aktionärsbrief.
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