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Analysen - Ausland
29.01.2004
Bristol-Myers Squibb neutral
Merrill Lynch

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Die Investmentbanker von Merrill Lynch stufen die Aktie des US-amerikanischen Pharmaunternehmens Bristol-Myers Squibb (ISIN US1101221083/ WKN 850501) unverändert mit "neutral" ein.

Bristol-Myers Squibb habe ein operatives EPS-Ergebnis von 0,37 USD für das 4. Quartal 2003 bekannt gegeben und damit die Prognosen der Analysten von 0,43 USD deutlich verfehlt. Aufgrund der um 12% gestiegenen Verkäufe wäre der Gesamtgewinn um 11%, der operative Gewinn um 3% und der Vorsteuergewinn um 50% angewachsen. Das EPS-Wachstum habe 50% betragen. Die Ergebnisse des 4. Quartals wären durch einige unvorhergesehene Ereignisse beeinträchtigt worden. Hinzugekommen sei eine viel höher als erwartet ausgefallene Steuerrate. Der Vorsteuergewinn betrage 1,181 Mrd. USD, erwartet worden wäre ein Gewinn von 1,234 Mrd. USD.

Das Management von Bristol-Myers Squibb rechne für 2004 mit einem operativen EPS zwischen 1,50 USD und 1,55 USD. Die reduzierte EPS-Prognose der Experten betrage nunmehr jeweils 1,55 USD für die Jahre 2004 und 2005. Die KGV-Schätzung läge somit für beide Jahre bei 19,4. Die Investmentbanker hielten zudem eine Kürzung der Dividende für möglich, falls es zum Verlust des Patents für das Medikament "Apotex" käme.

Vor diesem Hintergrund belassen die Experten von Merrill Lynch ihre Einschätzung für die überdurchschnittlich volatile Aktie von Bristol-Myers Squibb bei "neutral".


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