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Analysen - Nebenwerte
13.01.2004
Höft & Wessel "strong buy"
neue märkte

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Die Analysten von "neue märkte" bewerten die Höft & Wessel-Aktie (ISIN DE0006011000/ WKN 601100) mit "strong buy".

Die 1980 gegründete Höft & Wessel AG aus Hannover entwickele, fertige und vertreibe Hard- und Software für Kunden unterschiedlichster Branchen. In den drei Geschäftssegmenten Handel & Logistik mit Mobiler Datenerfassung, Telematik und Internet, Ticketing & Transport und Parking, biete das Unternehmen komplette Systemlösungen an.

Strategische Bedeutung habe der im September letzten Jahres erhaltene Auftrag von der Dänischen Staatsbahn. Dabei würden die neuen stationären Ticketautomaten für das komplette regionale und überregionale Streckennetz der DSB in Dänemark von H&W geliefert. Das Auftragsvolumen liege bei rund 3,5 Mio. Euro, die Lieferung erfolge in 2004. H&W strebe es an, nun auch in anderen europäischen Ländern bei Bahnprojekten Fuß zu fassen.

Trotz einer zurückhaltenden Investitionspolitik der Deutsche Bahn AG gelinge es H&W kontinuierlich Aufträge an Land zu ziehen, wobei für die kommenden Jahre auch größere Auftragsvolumina als wahrscheinlich erscheinen würden. In einem ausführlichen Gespräch mit dem Management der Höft & Wessel AG habe Finanzvorstand René Glasmacher "auf einen sehr zufriedenen Geschäftsverlauf hingewiesen" und damit untermauert, dass der LKW-Maut-Auftrag weitgehend durch andere Auftragseingänge im Bereich AIS (Ticketing & Transport) kompensiert worden sei.

Der Vorstand habe vor wenigen Wochen eine Kapitalerhöhung - vollständig gezeichnet von der Zollner Elektronik AG - in Höhe von 10 Prozent des Grundkapitals für 3,30 Euro je Aktie, bekannt gegeben. Der Mittelzufluss von 2,5 Mio. Euro diene der weiteren Entschuldung der H&W AG. "Zollner verfügt über einen exzellenten Ruf in Deutschland und wird sein Know How in unsere Produktentwicklungen einbringen, was zu deutlichen Kosteneinsparungen führen wird", habe Glasmacher informiert. Die Effekte sollten sich zeitanteilig in 2004 und 2005 positiv niederschlagen. Das Management bekräftige aufgrund der aktuellen Geschäftsentwicklung, in 2003 einen Umsatz von 80 bis 85 Mio. Euro und ein Vorsteuerergebnis von mindestens 1,5 Mio. Euro erzielen zu können.

Die Eigenkapitalquote liege inzwischen auf einem für Langfristanleger akzeptablen Niveau von rund 40%. Man gehe davon aus, dass das obere Ende der Umsatzschätzung und das Ergebnisziel erreicht werden sollten. Die Umsatzrendite könnte in 2003 von 1,8%, in 2004 auf rund 3% und in 2005 auf bis zu 5% zulegen. Das KUV bewege sich mit 0,3 auf niedrigem Niveau. Die H&W-Aktie sollte im Börsenjahr 2004 als klarer Outperformer hervorstechen.

Die Empfehlung der Experten von "neue märkte" für Höft & Wessel lautet "strong buy" mit einem Kursziel von 6 Euro, das Verlustrisiko sollte mittels eines Stopps auf 2,80 Euro begrenzt werden.



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