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Analysen - Ausland
23.12.2003
Intel akkumulieren
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Die Analysten vom "Oberbayerischen Börsenbrief" empfehlen die Aktien von Intel (ISIN US4581401001/ WKN 855681) zu akkumulieren.

Die Intel Corporation sei der weltgrößte Chiphersteller und beherrsche über 80 Prozent des Weltmarktes für PC-Chips. Das Unternehmen biete außerdem Flashmemory-Komponenten und Chips für den Kommunikations-, Industrie- und Militärbereich an. Die Geschäftsbereiche im einzelnen: Intel Architecture (IAG): IAG entwickele Plattformlösungen rund um den Mikroprozessorbereich. Diese Prozessoren würden vorrangig Verwendung in PC's, Notebooks, Servern oder Workstations finden. Mobile Kommunikation: Produktion verschiedener Hard- und Softwareprodukte zum späteren Einsatz in Mobiltelefonen, Pagern, Datenbanken und PDA's. Netzwerktechnologie (NCG): Die Network Communications Group entwickele Netzwerk- und Datenübertragungslösungen für Geschäftskunden. Ebenso würden verschiedene Schaltkarten, Switcher, Router und Modems produziert. Für neue Herausforderung aber auch neues Wachstum dürfte besonders die neue Intercast-Technologie, eine Synthese aus Fernsehen und Computer, sorgen.

Das Wortgebilde "Intercast" sei eine Mischung aus den Begriffen "Internet" und "Broadcasting". Damit werde das zunächst noch analoge Fernsehen mit dem PC verbunden, wobei die Fernsehanstalt im Internet Informationen publiziere, die einzelne Programme ergänzen und vertiefen und simultan zur Programmausstrahlung abgerufen werden könnten.

Das Unternehmen befinde sich in einer frühen Phase eines neuen Produktzyklus, der von den Pentium 4-Prozessoren mit Hyper-Threading-Technologie für Desktop-PCs und der Centrino-Plattformlösung für Notebooks angeführt werde. Die Analysten vom "Oberbayerischen Börsenbrief" glauben, dass diese Produktangebote es ermöglichen, die Produktlinien des Unternehmens besser zu differenzieren. Dies solle wiederum zu einer gestiegenen Preiskraft in den nächsten ein bis zwei Jahren führen. Intel profitiere in erster Linie von der stärkeren PC-Nachfrage und den Entwicklungen der IT-Ausgaben, sobald sich die ökonomische Umwelt erhole. Des Weiteren sollten sich auch die Produktionskosten pro Einheit sehr verbessern. Ein beschleunigtes Verkaufswachstum werde zusammen mit der gesteigerten Preiskraft und den besseren Kostenstrukturen dazu führen, dass die Margenentwicklung und die Gewinnkraft im Jahr 2004 extrem angetrieben werde.

Die Analysten vom "Oberbayerischen Börsenbrief" empfehlen die Aktien von Intel zu akkumulieren. Das Kursziel sehe man bei 30 Euro.



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