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Analysen - Nebenwerte
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19.12.2003
Basler bei Schwäche kaufen
Prior Börse
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Experten der "Prior Börse" empfehlen die Aktie von Basler (ISIN DE0005102008/ WKN 510200) an schwachen Tagen zu kaufen.
Die Gattin des Gründers und Großaktionärs Norbert Basler (57 Prozent), des gleichnamigen Konzerns für künstliche Sehsysteme, kaufe nach und nach Anteilsscheine des Unternehmens. Nicola-Irina Basler habe am 10. Dezember 7.505 Basler-Aktie für insgesamt 75.000 Euro erworben. Und schon bereits Ende November habe sie über 7.000 Anteile für knapp 10 Euro je Aktie geordert.
Allerdings brauche man sich über diese Privatgeschäfte nicht zu wundern. Immerhin berichte das Unternehmen für industrielle Bildverarbeitung seit dem ersten Quartal über steigende Konzernerlöse. Die Personal- und Sachkosten seien zugleich um gut zehn bzw. 20 Prozent gesunken. Das hätte zu Folge gehabt, dass die Gewinnschwelle nachhaltig überschritten worden sei.
Der Überschuss sei allein im dritten Quartal von 0,1 auf 0,7 Mio. Euro gestiegen. Auch der Auftragseingang floriere. Zwar entspreche die Marktkapitalisierung von momentan 36 Mio. Euro bei 34 Mio. Euro Umsatz in 2003 natürlich nur einer branchenüblichen Bewertung. Jedoch mache die Insidertransaktion Hoffnung auf weiteres Kurspotential. So dürfte die Netto-Marge, die 2003 ein Prozent erreichen solle, ab 2004 erheblich zulegen.
Vorstandschef Dietmar Ley habe gegenüber der "Prior Börse" gesagt, er rechne mit einer weiteren Belebung des Geschäfts und einer höheren Umsatzrendite. Das in Ahrensburg ansässige Unternehmen erwirtschafte zwei Drittel der Erlöse mit computerbasierten Sehsystemen. Ein Drittel stamme aus dem Verkauf industrieller Hochleistungskameras.
Es wird von den Experten der "Prior Börse" empfohlen, die Basler-Aktie an schwachen Tagen bei Kursen um die zehn Euro zu kaufen.
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