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Analysen - Ausland
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18.12.2003
Geberit 10% Kurspotential
Zürcher Kantonalbank
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Die Analysten der Zürcher Kantonalbank sehen bei den Aktien von Geberit (ISIN CH0008038223/ WKN 922734) noch immer ein relatives Kurspotential von rund 10%.
Mit der Übernahme von Mapress (D), einem führenden europäischen Anbieter von Pressfitting-Rohrsystemen und Abflusssystemen vorwiegend aus Edelstahl, diversifiziere Geberit ihren auf Kunststoff basierenden Bereich Rohrleitungssysteme. Den Kaufpreis von EUR 372.5 Mio. erachte man bei der Zürcher Kantonalbank angesichts der hohen Profitabilität von Mapress als angemessen. Mapress dürfte 2003 mit 921 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund EUR 230 Mio. erwirtschaften und den Umsatz von Geberit um ein Viertel erhöhen.
Ähnlich wie Geberit habe Mapress über die letzten fünf Jahre eine kontinuierlich positive Entwicklung verzeichnet. Im Durchschnitt habe das Umsatzwachstum bei 3,1% gelegen, die EBITDA-Marge bei 23%. Synergien würden sich angesichts der sich ergänzenden Produktepaletten im verbesserten Marktzugang von Mapress-Produkten über das dichte europäische Geberit-Verteilnetz sowie in der Administration ergeben. Die Akquisition führe bereits im ersten Jahr zu einem positiven Gewinnbeitrag. Nachdem Geberit nach neun Monaten ein Umsatzwachstum auf organischer Basis von 3,6% verzeichnet habe, habe sich das Wachstum in den letzten beiden Monaten auf 7,5% beschleunigt.
Geberit sehe starke Anzeichen einer Erholung in den meisten Märkten, was die Analysten der Zürcher Kantonalbank für die nächsten Monate zuversichtlich stimme. Angesichts der erhöhten Gewinnreihe sowie der längerfristigen überdurchschnittlichen Wachstumsdynamik weist Geberit, nach Meinung der Zürcher Kantonalbank, trotz der jüngsten starken Kursavancen noch immer ein relatives Kurspotenzial von rund 10% auf.
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