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Analysen - Nebenwerte
26.04.2000
Berliner Effekten Outperformer
Berliner Börsenbrief

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Die Berliner Börsenbriefe empfehlen die Berliner Effektengesellschaft (WKN 522130) zu kaufen.

Die Berliner Effektengesellschaft habe ein außerordentlich positives Ergebnis für das 1. Quartal 2000 vorgelegt. Der Vorsteuergewinn belaufe sich auf 67 Mio. DM, was 170 % über dem Vorjahresergebnis liege und sogar das gesamte vorläufige Ergebnis des Geschäftsjahres 1999 übertreffe. Der Vorstand weise darauf hin, dass das 1. Quartal, wie in 1999, voraussichtlich das stärkste in diesem Geschäftsjahr sein werde. Kern des Wachstums bleibe weiterhin der Börsenhandel.

Weniger erfolgreich agiere dagegen bisher die Tochter Berliner Effektenbank, die in diesem Jahr insgesamt drei Börsengänge durchführen wolle. Das liege deutlich unter dem Schnitt der letzten Jahre, worunter sich aber auch unreife Börsenkandidaten wie Progeo und Lobster befunden hätten. Bereits angekündigt für dieses Jahr sei der Börsengang des Eichborn Verlags. Die Eckdaten des Unternehmens seien wenig aufsehenerregend und die Aktien würden schwierig im Markt unterzubringen sein. Eichborn habet für sich das SMAX Segment anvisiert.

Mit einem geschätzten KGV von 12 sei die Berliner Effektengesellschaft aber weiterhin unterbewertet. Angesichts des stetigen und ertragreichen Wachstums des Berliner Finanzdienstleister sei die Aktien erneut zum Kauf zu empfehlen. Die Charttechnik indiziere zudem steigendes Interesse an der Aktie von Seiten der Markteilnehmer, was sicherlich auch mit der außerordentlich Performance des Konkurrenten Baader zusammenhänge.


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