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Analysen - Ausland
12.12.2003
Electronic Arts Einstiegsgelegenheit
boerse.de-Aktienbrief

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Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" empfehlen Anlegern den Einstieg in die Aktie von Electronic Arts (ISIN US2855121099/ WKN 878372).

Die Softwareschmiede Electronic Arts mit Firmensitz im kalifornischen Redwood City sei 1982 von W.M. Hawkins gegründet und 1989 an die Börse geführt worden. Obwohl das Unternehmen damit zu den jüngsten Champions zähle, sei Electronic Arts heute mit rund 4.400 Beschäftigten und einer Marktkapitalisierung von 6,6 Milliarden Dollar der größte Computerspielehersteller der Welt. Das Unternehmen entwickle und programmiere unter den drei Marken EA Sports, EA Sports Big und EA Games interaktive Unterhaltungssoftware für PCs und Spielkonsolen wie XBox, PlayStation 2, Gameboy Advance sowie den GameCube.

EA, das häufig als eine Art Microsoft der Videospielbranche bezeichnet werde, sei mit einer sehr breit gefächerten Produktpalette ein fester Begriff für jeden Spiele-Fan. Zu den Top-Titeln aus dem Hause Electronic Arts würden neben der weltweit erfolgreichsten Spiele-Serie "Die Sims", den "Medal of Honor"-Ego Shootern und der Strategiespiel-Reihe "Command & Conquer" vor allem die Sport-Games der Reihen "FIFA Soccer", "NBA LIVE" oder "Madden Football" zählen, die unter den Spielefreaks quasi als Referenz-Titel für die jeweilige Sportart gelten würden.

EA verfüge mittlerweile über 22 Spiele, die bisher die Schallmauer von einer Millionen verkauften Exemplaren überschritten hätten. Daneben würden die Kalifornier aber auch die Lizenzen zur Umsetzung so bekannter Kinoerfolge wie "James Bond", "Harry Potter" und "Der Herr der Ringe" als Videogames besitzen und somit von der ungebrochen hohen Nachfrage nach sämtlichen Produkten rund um diese Kassenschlager profitieren.

Die Geschäfte würden ausgezeichnet laufen. Angeschoben vom schwachen US-Dollar habe Electronic Arts im ersten Halbjahr bei einem Umsatz von 883,4 Millionen (+12%) einen deutlichen Gewinnsprung um 65% auf 95 Millionen Dollar erreicht. Da ein Großteil der Absätze im Weichnachtsgeschäft stattfinde, würden für das Gesamtjahr Erlöse von 2,93 Mrd. Dollar erwartet. Gegenüber 2001 entspreche dies einem Plus von 70% und auch für die kommenden Jahre rechne EA mit Wachstumsraten zwischen 30 und 40% p.a.

Die Aktie von Electronic Arts sei nichts für schwache Nerven, denn in den letzten 120 Monaten habe es sage und schreibe 49 Monate mit einer Kursveränderung von mehr als 10 Prozent gegeben. Dabei habe sich EA zwischen 1995 und 2001 permanent in immer höhere Regionen schrauben und sich um bis zu 50 Prozent im erfolgreichsten Jahr verbessern können. Einen Rücksetzer habe es erst wieder in 2002 gegeben, als die Aktie per Saldo 17% verloren habe, was indes alleine auf einen 27%-Einbruch im Dezember zurückzuführen sei. Im laufenden Jahr habe Electronic Arts bei einer sagenhaften Performance von aktuell 70% ein All-Time-High nach dem anderen markiert, weshalb man bisher keine Einstiegsmöglichkeit gefunden habe.

Nachdem der Kurs aber im November mit einem Minus von 11% erstmals schwächer tendiert hat, gilt nun ein Nachkaufsignal, das die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" für ihren Ersteinstieg in die Aktie von Electronic Arts nutzen möchten. Für die nächsten 5 Jahre errechne sich eine Gewinnchance von 125 Prozent und man könne sich gut vorstellen, dass dieser Kurs-Gewinn schon weit vor 2008 eingefahren werden könne.



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