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Analysen - Nebenwerte
11.12.2003
WMF eine konservative Alternative
Wirtschaftswoche

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Die Experten der "Wirtschaftswoche" empfehlen den Vorzugstitel von WMF (ISIN DE0007803009/ WKN 780300) zum Kauf.

Der Konzernumsatz von WMF habe zum Halbjahr 2003 stabil bei 262,8 Mio. EUR gelegen, wobei der Überschuss um zwei Drittel auf 1 Mio. EUR zurückgegangen sei. Nach Erachten der Experten habe dies in erster Linie an den Aufwendungen für das Firmenjubiläum gelegen, wie Sonderwerbung und Verkaufsförderung. Demnach sollte das Unternehmen im zweiten Halbjahr einiges aufzuholen haben. Für das Gesamtjahr sei dabei wie immer das Weihnachtsgeschäft entscheidend.

Für 2003 würden die Unternehmenslenker ein Resultat in Vorjahreshöhe erwarten. 2002 habe WMF 578,1 Mio. EUR umgesetzt und habe netto 11 Mio. EUR verdient. Auch wenn man diese Zahlen nicht erreichen sollte, könne sich das Unternehmen doch von seinen börsennotierten Konkurrenten positiv abheben. Gemessen an der zuletzt gezahlten Dividende von 0,77 EUR, verzinse sich die WMF-Vorzugsaktie mit 6,3%. Nach Ansicht der Experten sei es dabei unwahrscheinlich, dass der Konzern ausgerechnet in seinem Jubiläumsjahr an der Ausschüttung spare.

WMF verfüge über erstklassige Bilanzrelationen. Die Eigenkapitalquote liege bei 60,4%, wobei der Buchwert ungefähr 30% über dem Börsenkurs liege. Zudem könne man keine Finanzschulden in der Bilanz ausmachen, welche reichlich stille Reserven enthalte.

Charttechnisch betrachtet zeige der langfristige Trend, in Form der 200-Tages-Linie, deutlich nach oben. Dies sollte den Titel nach unten gut absichern. Sollte der Kurs die Hürde bei 13 EUR nehmen, würde ein weiterer Sicherheitspuffer entstehen.

Die Experten der "Wirtschaftswoche" halten die WMF-Vorzugsaktie für eine Alternative im konservativen Anlageraum.



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