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Analysen - Ausland
03.12.2003
FirstEnergy Kursschwäche nutzen
Wegelin & Co.

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Die Analysten von Wegelin & Co. empfehlen etwaige Kursschwächen der Aktie von FirstEnergy (ISIN US3379321074/ WKN 910509) zum Aufbau von Positionen zu nutzen.

Der Energieversorger habe wiederum ein "Blackout" verursacht. Diesmal sei der Aussetzer aber nicht in der Stromversorgung angefallen (FirstEnergy werde als Hauptverantwortlicher für das Strom-Blackout im Sommer 2003 beschuldigt), sondern die finanziellen Richtungsangaben hätten für Dunkelheit gesorgt. Der Vertreiber von Elektrizität, Erdgas und Öl rechne für das Gesamtjahr 2004 mit einem Gewinn pro Aktie von 270 bis 285 Cents, was unter den Konsenserwartung von 290 Cents liege. Die Begründungen für die Gewinnwarnung seien vielfältig gewesen.

Mitunter zeichne sich der Wiederstart eines Nuklearkraftwerks in Davis-Besse für die Revision verantwortlich, so die Konzernführung. Mehr Licht hinter die Projektion für das Geschäftsjahr 2004 solle mit der heute stattfindenden Analystenkonferenz gebracht werden. Die Lichter seien aber im Abendhandel nicht ausgegangen, ganz im Gegenteil: Die Aktiennotierung habe sogar um 0,57% auf 35 US-Dollar zugelegt.

Ein Beweis dafür, dass die Anlegergemeinde mit einem "finanziellen Blackout" gerechnet habe, aber offenbar über das Ausmaß im Dunkeln getappt seien. Vorderhand bleibe FirstEnergy Gegenstand von Untersuchungen bezüglich dem Blackout im Sommer, doch sei das Unternehmen einer der lukrativsten Kandidaten für die bereits eingesetzte Konsolidierungswelle im Versorgerbereich.

Daher müssten etwaige Kursschwächen der Aktie von FirstEnergy für den Aufbau von Positionen genutzt werden, so die Analysten von Wegelin & Co.



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