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Analysen - Ausland
01.12.2003
Ahold verkaufen
Hamburger Sparkasse

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Die Analysten der Hamburger Sparkasse stufen die Aktie von Ahold (ISIN NL0000331817/ WKN 851287) unverändert mit "verkaufen" ein.

Das bereits vor ungefähr 110 Jahren gegründete niederländische Einzelhandelsunternehmen Ahold sei der zweitgrößte Lebensmittelhändler Europas sowie hinter Wal-Mart und Carrefour die Nummer drei in der Welt.

Der Konzern sei neben dem klassischen Lebensmitteleinzelhandel mit einem Konzernumsatzanteil 2002 von 30% im Segment Foodservice (Lieferservice für Großverbraucher wie Restaurants, Krankenhäuser und Schulen) positioniert. Regionale Umsatzschwerpunkte seien die USA (74% vom Gesamtumsatz) und Europa (22%). Das Gros der übrigen Umsätze werde in Südamerika (3%) und in Asien (1%) erzielt. Wegen des hohen Anteils des US-Geschäfts sei der Erfolg stark vom USD-Kurs abhängig. Nach einem Bilanzierungsskandal fokussiere Ahold seine Aktivitäten auf die USA und Europa und trenne sich von Töchtern in Südamerika und Asien.

Trotz reduzierter Unsicherheit bleibe man bezüglich der Geschäftsentwicklung Aholds weiterhin skeptisch. Die Verschuldungsproblematik bestehe weiter. Das Jahresergebnis 2003 dürfte durch Goodwill-Abschreibungen, Währungseinflüsse sowie hohe Prüfungs- und Beratungskosten belastet sein.

Die Analysten der Hamburger Sparkasse bleiben trotz reduzierten Kursniveaus bei ihrer Einstufung "verkaufen“ für die Aktie von Ahold.


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