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Analysen - Ausland
01.12.2003
Arcelor halten
Hamburger Sparkasse

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Die Analysten der Hamburger Sparkasse stufen die Aktie von Arcelor (ISIN LU0140205948/ WKN 529385) unverändert mit "halten" ein.

Durch die Fusion der europäischen Stahlkonzerne Usinor S. A. (F), Arbed S. A.(L) und Aceralia S. A. (E) sei Mitte Februar 2002 der weltweit größte Stahlkonzern mit einer Jahresproduktion von 44 Mio. t Rohstahl entstanden. Der Weltmarktanteil errechne sich mit 5%. Aus dem Zusammenschluss würden bis 2006 Synergieeffekte von 700 Mio. EUR erwartet werden.

Der Konzern sei hoch verschuldet (Nettofinanzverbindl./Eigenkapital (Gearing), 9 Mte. 2003: 65%). Unternehmensziel sei es, die Rate bis 2004 auf 50% zu senken. Wesentliche Unternehmensbereiche seien Flachstahl (51%), Rostfrei (16%) und Langstahl (15%). Wegen hoher Finanzschulden und Pensionsverpflichtungen sei eine Herabstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor’s wahrscheinlich.

Arcelor sei als reiner Stahlhersteller äußerst konjunktursensibel. In der Erwartung einer moderaten weltweiten Konjunkturerholung in 2004 zeichne sich für den Konzern ein günstigeres Umfeld ab.

Aufgrund der noch hohen Verschuldung bleibt die Aktie von Arcelor zunächst haltenswert, so die Analysten der Hamburger Sparkasse.


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