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Analysen - Ausland
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28.11.2003
Rosenbauer nicht viel Kursspielraum
Erste Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten der Erste Bank sehen bei der Rosenbauer-Aktie (ISIN AT0000922554/ WKN 892502) nicht viel Kursspielraum.
Die Zahlen für die ersten drei Quartale der Rosenbauer hätten eine anhaltend gute Nachfrage und Konzern-Auslastung gezeigt. Der Umsatz habe mit 218 Mio. Euro um 8% über dem Vorjahr gelegen, das Nettoergebnis bei 7,9 Mio. Euro deutlich über den 5,3 Mio. Euro im Jahr 2002. Der Auftragseingang sei mit 212 Mio. Euro nach 231 Mio. Euro dank einiger Großaufträge (z.B. Kroatien) weiterhin sehr hoch. Die schwache US-Dollar-Entwicklung führe zu geringeren Ergebnisbelastungen als man vermutet habe. Das Management habe den Ausblick auf einen über 300 Mio. liegenden Jahresumsatz sowie einem Vorsteuerergebnis in der Höhe des Vorjahres (15,7 Mio. Euro) bestätigt, was man als zu konservativ erachte.
Wie üblich habe bei Rosenbauer das vierte Quartal einen hohen Anteil an der Ergebnisrealisation. Über 2004 gebe es noch keine Indikationen, die laufende Projekttätigkeit stimme aber trotz der Abwicklung von älteren Großaufträgen sehr optimistisch. Der 5%-Anteil der Cross Holding und die Ankündigung, den Anteil weiter aufzustocken, verleihe der Aktie Fantasie ebenso wie das geplante Joint Venture in China und die Weiterentwicklung des Produktportfolios.
Die Bewertung mit einem Kurs/Buchwert von über 2,0x lässt aber aus Sicht der Analysten der Erste Bank für Rosenbauer derzeit nicht viel Kursspielraum nach oben zu.
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