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Analysen - Nebenwerte
14.11.2003
Gericom reduzieren
Erste Bank

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Die Analysten der Erste Bank bewerten die Aktie von Gericom (ISIN AT0000729108/ WKN 565773) unverändert mit "reduzieren".

Mit der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal 2003 habe der Notebookspezialist seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2003 drastisch reduzieren müssen. Gericom sei auch im dritten Quartal 2003 mit einem massiven Wettbewerb und einem sich ausweitenden Preiskampf bei Notebooks konfrontiert worden. Erschwerend sei im dritten Quartal auch noch eine Zurückhaltung der Kunden in den Sommermonaten gewesen. Die Umsatzerlöse des dritten Quartals seien im Vergleich zu der Vorjahresperiode um rund 31,4% auf EUR 91.8 Mio. zurückgegangen. Deutlich habe sich die schwierige Lage in den Ertragszahlen gezeigt, die auch im dritten Quartal negativ gewesen sei. Das EBIT für das dritte Quartal 2003 habe sich somit auf EUR minus 8,10 Mio. (VJ: EUR 8,28 Mio.) und der Periodenfehlbetrag auf EUR 5,76 Mio. belaufen (VJ: EUR 5,92 Mio.).

Die deutlich negative Entwicklung im dritten Quartal spiegele sich auch in den Zahlen für die ersten neun Monate 2003 wider. Gericom weise hier einen Periodenverlust von EUR 3,02 Mio. aus. Da im vierten Quartal mit keiner Entspannung gerechnet werden könne, und das Unternehmen zusätzlich mit einer massiven Verknappung bei den Komponenten konfrontiert sei, müsse für das Gesamtjahr 2003 - erstmalig in der Geschichte des Unternehmens - ein Jahresverlust erwartet werden. Das Unternehmen gehe hierbei von einem Jahresverlust von etwa EUR 5 Mio. aus.

Basierend auf diesem dramatisch verschlechterten Ausblick müssten die Analysten ihre Schätzungen für 2003 deutlich zurücknehmen. Derzeit sehe man auch für 2004 - trotz der neuen Produktpalette Home Entertainment - noch keine Entspannung der Lage. Auch wenn das Unternehmen aktuell noch keine detaillierten Planziele bekannt gegeben habe, sei man der Meinung, dass auch für dieses Geschäftsjahr die Zahlen nach unten korrigiert werden müssten.

Die Analysten der Erste Bank stufen die Gericom-Aktie weiterhin mit "reduzieren" ein.



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