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News - Nebenwerte
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13.11.2003
Gericom Ergebnis im Minus
de.internet
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www.optionsscheinecheck.de
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Der anhaltende Preiskampf auf dem Notebook-Markt hat das Ergebnis des österreichische Computeranbieters Gericom (ISIN AT0000729108/ WKN 565773) im dritten Quartal ins Minus gedrückt, berichten die Experten von "de.internet".
Das EBIT sei auf -8,10 Mio. Euro gefallen (Vorjahr: +8,28 Mio. Euro), auf Neunmonatsbasis habe es auf -3,95 Mio. Euro gestanden (Vorjahr: +18,16 Mio. Euro). Erstmals habe Gericom infolgedessen von Januar bis September einen Fehlbetrag von -3,02 Mio. Euro verzeichnet (Vorjahr: +14,09 Mio. Euro). Dies habe Gericom heute in Linz mitgeteilt. Das Ergebnis pro Aktie sei auf -0,28 Euro gefallen (2002: +1,29 Euro). Finanzvorstand Gerhard Leimer: "Unser Umsatzziel von ca. 500 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2003 ist noch in Reichweite, aber nicht gesichert." Man rechne auch mit einem negativen Jahresergebnis in der Größenordnung von etwa 5 Mio. Euro.
"Ein an Aggressivität kaum noch zu überbietender Wettbewerb vor dem Hintergrund einer schwachen Konjunktur hat die Margen weiter gedrückt", habe Vorstandsvorsitzender Hermann Oberlehner erläutert. Gleichzeitig hätten die starken Schwankungen des US-Dollar und eine unerwartet früh einsetzende Verknappung von Komponenten das Geschäft belastet. Trotz des 30prozentigen Preisverfalls bei Notebooks sei der Neunmonatsumsatz mit 327,3 Mio. Euro nur um 5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres geblieben (344,9 Mio. Euro).
Mit 88.000 verkauften Notebooks im Zeitraum von Juli bis September (Vorjahr: 89.000) habe das Kerngeschäftsfeld rund 91 Prozent oder 83,5 Mio. Euro zum stark gesunkenen Quartalsumsatz von insgesamt 91,8 Mio. Euro (2002: 133,9 Mio. Euro) beigesteuert. Erneut sei Deutschland mit 54 Prozent der Umsätze dabei Hauptabsatzmarkt gewesen. Für die neue Produktlinie "Home Entertainment" hoffe man in den nächsten Monaten neue Potenziale erschließen zu können.
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