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News - DAX 100
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13.11.2003
AMB Generali zurück in Gewinnzone
Ad hoc
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Die AMB Generali Gruppe (ISIN DE0008400029/ WKN 840002) hat den Sprung zurück in die Gewinnzone geschafft. Im 3. Quartal 2003 erzielte der drittgrößte deutsche Erstversicherer ein Ergebnis nach Steuern von 30 Mio. Euro (3. Quartal 2002: -150 Mio. Euro). Grundlage für diese erfreuliche Entwicklung sind die erzielten operativen Verbesserungen sowie die leichte Erholung an den Kapitalmärkten. Der Vorstandsvorsitzende der AMB Generali, Dr. Walter Thießen: "Der kontinuierliche Aufwärtstrend der letzten Quartale hat sich bestätigt. Unsere Unternehmensgruppe hat den Durchbruch geschafft. Es war absolut richtig, sofort die Konsequenzen aus der Kapitalmarktkrise zu ziehen und operativ sowie im Sinne einer konsequenten Abschreibungspolitik entschieden zu handeln."
Für das Geschäftsjahr 2003 insgesamt erwartet die AMB Generali Gruppe ein positives Vorsteuerergebnis, vorausgesetzt es treten keine außergewöhnlichen Schadenereignisse oder erneute Kapitalmarkteinbrüche ein. Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor für das Konzernergebnis 2003 ist die zur Zeit politisch diskutierte steuerliche Behandlung von Lebens- und Krankenversicherern. Zum 30. September 2003 beträgt das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 553 Mio. Euro (Vorjahr: 77 Mio. Euro). Dem steht ein Steueraufwand in Höhe von 636 Mio. Euro (Vorjahr: 69 Mio. Euro) gegenüber, so dass das Konzernergebnis nach Steuern bei -85 Mio. Euro (Vorjahr: 5 Mio. Euro) liegt. Der kontinuierliche Aufwärtstrend der AMB Generali Gruppe zeigt sich in den jeweiligen Quartalsergebnissen des laufenden Geschäftsjahres. Danach konnten die Verluste von -87 Mio. Euro im 1. Quartal und -28 Mio. Euro im 2. Quartal schrittweise zurückgeführt werden.
Für das 3. Quartal 2003 weist der Konzern nunmehr wieder einen Gewinn in Höhe von 30 Mio. Euro aus. Gestützt wird diese Entwicklung durch strukturelle Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität im versicherungstechnischen Geschäft. Erfreulich wirkt sich dabei die Sanierung im Segment Schaden- und Unfallversicherung aus: Durch die restriktive Zeichnungspolitik und Portfoliobereinigung in der Kfz-Sparte sowie den Ausstieg aus dem Industriegeschäft konnte die Combined Ratio zum 3. Quartal 2003 auf 97,9 % (Vorjahr: 105,4 %) zurückgeführt werden.
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