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Analysen - DAX 100
11.04.2000
Bankgesellschaft Berlin neutral
WGZ-Bank

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Analyst Viktor Heese von der WGZ-Bank stuft die Aktien der Bankgesellschaft Berlin (WKN 802322) weiterhin mit Marketperformer ein.

Die Qualität des Jahresüberschusses, der nach Ansicht von Heese und seinen Kollegen erneut nicht `effektiv` verdient worden sei, könne nicht befriedigen. In Sparten, in denen die Konkurrenz Rekordzuwächse erzielt habe, verzeichne das Institut Rückgänge. Das `Dauerproblem` Risikovorsorge bleibe mit überraschenden Neubildungen per saldo unverändert. Der Rückgang der Verwaltungskosten bei einer cost income ratio von rund 77% signalisiere noch keine Entwarnung. Auch die erneut genannten Restrukturierungsaufwendungen können Heese und seine Kollegen nicht nachvollziehen.

Gegen eine Abstufung des Titels spreche aber dessen hoher Substanzwert mit rund 21 Euro je Aktie, die Dividen-Aufnahme für 1999 sowie die Phantasie auf Privatisierung des Instituts. Die Experten machen auf die aktuelle Diskussion über den zukünftigen Status öffentlich-rechtlicher Banken aufmerksam.

Nach einem Gewinn je Aktie nach DVFA von 0,72 Euro für 1999 rechnen die Berliner Banker mit 0,98 Euro für die laufende Geschäftsperiode und 1,20 Euro für 2001.


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