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News - Nebenwerte
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30.10.2003
Sartorius Konzernumsatz rückläufig
Ad hoc
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In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2003 verringerte sich der Umsatz des Sartorius Konzerns (ISIN DE0007165607/ WKN 716560) um 6,5% auf 324,8 Mio. Euro (Vorjahr: 347,3 Mio. Euro). Bereinigt um Wechselkurseffekte konnte der Konzernumsatz nahezu das Vorjahresniveau erreichen. Die Sparte Biotechnologie verzeichnete einen Umsatzrückgang von 9,4% (wechselkursbereinigt: -3,2%) auf 166,1 Mio. Euro (Vorjahr: 183,4 Mio. Euro).
Der Umsatz der Sparte Mechatronik verringerte sich um 3,2% (wechselkursbereinigt: +2,6%) auf 158,7 Mio. Euro (Vorjahr: 163,9 Mio. Euro). Beim Auftragseingang war ein Rückgang von 8,5% auf 318,6 Mio. Euro (Vorjahr: 348,2 Mio. Euro) zu verzeichnen. Dabei fiel der Auftragseingang in der Sparte Biotechnologie von 179,3 Mio. Euro auf 160,7 Mio. Euro (-10,4%), in der Sparte Mechatronik von 168,9 Mio. Euro auf 157,9 Mio. Euro (-6,5%).
Das Ergebnis wurde im dritten Quartal insbesondere durch Rückstellungen in Höhe von ca. 4 Mio. Euro, die wir für Aufwendungen im Zusammenhang mit der drohenden Insolvenz unserer Minderheitsbeteiligung Diessel GmbH & Co. KG gebildet haben, belastet. Aus diesem Grund ist das Konzernergebnis (EBIT) im dritten Quartal mit 1,4 Mio. Euro noch positiv, liegt jedoch unter dem Vorjahreswert von 4,9 Mio. Euro. Im Neunmonatszeitraum verringerte sich das EBIT von 1,4 Mio. Euro auf -0,7 Mio. Euro, das EBITDA fiel von 19,6 Mio. Euro auf 16,6 Mio. Euro.
Als Ergebnis unseres Konsolidierungskurses haben wir den Netto-Cashflow in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahreswert von 1,6 Mio. Euro auf 26,6 Mio. Euro signifikant gesteigert. Dadurch konnten wir die Nettoverschuldung von 133,1 Mio. Euro auf 110,7 Mio. Euro verringern (Stichtag 31.12.2002 gegenüber 30.09.2003). In beiden operativen Sparten erwarten wir eine spürbare Belebung der Nachfrage zum Jahresende.
In Anbetracht der bisher verhaltenen Entwicklung des Auftragseinganges gehen wir jedoch entgegen unserer bisherigen Prognose nicht mehr davon aus, im zweiten Halbjahr eine Umsatzsteigerung von rund 10% gegenüber der ersten Jahreshälfte erzielen zu können. Im Hinblick auf das Ergebnis rechnen wir in den letzten drei Monaten mit dem besten Quartal des Geschäftsjahres 2003. Aufgrund der im bisherigen Jahresverlauf angefallenen Ergebnisbelastengen wird es jedoch nur schwer möglich sein, das EBIT, wie geplant, gegenüber dem Vorjahr (13,5 Mio. Euro) zu steigern.
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